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Vor- und Nachteile von Kaltschaum und Naturlatex





Eine wichtige Anmerkung:


Der konventionelle Handel stellt im Vergleich zu Latex-Matratzen immer die Kaltschaum-Matratzen in der Beratung heraus. Dieses wird mit der höheren Elastizität mit dem geringeren Gewicht und vor allen Dingen mit der besseren Belüftung begründet. Das möchten wir im Folgenden klarstellen.

Belüftung:
Konventionelle Latexmatratzen aus Synthese-Latex oder vermeintliche "Naturlatexmatratzen" (im konventionellen Handel bedeutet das einen Anteil von maximal 30% Naturkautschuk, der Rest ist Syntheselatex) ein geringeres Feuchtigkeitstransportvermögen und eine schlechtere Belüftung haben. Naturlatex-Matratzen aus 100% Naturkautschuk hingegen garantieren eine gute Belüftung, weil hier ausschließlich Naturmaterialien aus Eiweißfaser aufgeschäumt werden.

Matratzengewicht:
Kaltschaum-Matratzen sind nur dann wesentlich leichter als Latexmatratzen, wenn sie ein niedriges Raumgewicht haben. Diese Matratzen sind jedoch nicht punktelastisch und eignen sich deshalb hauptsächlich für Menschen, die keine gesundheitlichen Probleme haben und keine besonderen Ansprüche an den Schlafkomfort stellen oder Jugendliche. Kaltschaum-Matratzen, die wie unsere "Dormistar" und unsere "Dormivera" aufgrund ihres Raumgewichtes von RG60 punktelastische Liegeeigenschaften aufweisen und hohen Liegekomfort bieten, sind weniger als 20% leichter als eine vergleichbare Naturlatex-Matratze.
Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen eine leichte Matratze benötigen, empfehlen wir Ihnen unser Schlafsystem "Sanavita-Plus". Hier übernimmt das innovative Federelement einen großen Teil der gewünschten orthopädischen Effekte. Deshalb hat die dazugehörige 7-Zonen-Naturlatex-Matratze nur eine Höhe von ca. 9cm und ist daher wesentlich leichter als eine normale Matratze der gleichen Größe.

Elastizität:
Die Elastizität einer Kaltschaum-Matratze hängt ganz wesentlich von ihrem Raumgewicht ab. Erst ab einem Raumgewicht von RG60 haben sie punktelastische Liegeeigenschaften. Kaltschaum-Matratzen mit geringerem Raumgewicht sind flächenelastisch und erreichen keinesfalls den Liegekomfort einer Naturlatex-Matratze aus 100% Naturkautschuk, die sich punktgenau der Form Ihres Körpers anpasst.

Energieaufwand bei der Herstellung:
Kaltschaum-Matratzen haben zudem einen deutlichen Energieverbrauch zur Folge. So benötigt eine Naturlatexmatratze nur ca. 10% der Energie, welche für die Herstellung einer Kaltschaum-Matratze zu Tage tritt.


Gibt es Kaltschaum-Matratzen aus nachwachsenden Rohstoffen?


Immer wieder gibt es Gerüchte, dass es Kaltschaum-Matratzen aus 100% nachwachsenden Rohstoffen gibt. Dies ist leider technisch noch nicht möglich, auch wenn es immer wieder behauptet wird - lassen Sie sich hier nicht täuschen!
Wir haben uns aber entschlossen, eine Bio-Kaltschaum-Matratze anzubieten, die einen großen Schritt in die richtige Richtung geht.

Kaltschaum besteht zu 2/3 aus Polyolen (das ist der Öl-Anteil) und zu 1/3 aus Isocyanaten. Bei unserem innovativen Bio-Kaltschaum wird ein Teil der Polyole durch Sonnenblumen-Öl ersetzt. Das bedeutet, dass der technisch größtmögliche Anteil unseres Bio-Kaltschaums aus Naturöl besteht. Ein höherer Anteil an nachwachsenden Rohstoffen ist zurzeit bei einer Kaltschaum-Matratze ohne Qualitätsverlust bei der Langlebigkeit technisch gar nicht möglich.
Unser Bio-Kaltschaum ist schadstoffgeprüft nach den strengen Kriterien des QUL (Qualitätsverband umweltverträglicher Latexmatratzen e.V.) - alle Grenzwerte werden weit unterschritten. Auch sind alle weiteren von uns verarbeiteten Materialien zu 100% ökologisch.

Ein weiteres großes Plus: Unsere Bio-Kaltschaum-Matratzenkerne werden in Süddeutschland aufgeschäumt. So bleiben die Transportwege kurz und Arbeit und Ertrag in Deutschland. Für die Entwicklung dieses innovativen, nachhaltigen Kaltschaums hat die Firma einen Förderpreis erhalten.

Wir werden die Forschung auf diesem Gebiet genau beobachten. Sollte es in absehbarer Zeit einen Kaltschaum geben, bei dem der Anteil der nachwachsenden Rohstoffe noch höher ist, dann werden wir mit Sicherheit zu den ersten Firmen gehören, die eine solche Matratzen-Variante anbieten.
Bis es jedoch so weit ist, sind wir davon überzeugt, dass wir vor allem mit unserer Bio-Kaltschaummatratze "Dormistar" einen guten und vernünftigen Kompromiss - speziell für einige Krankheitsbilder und empfindliche Menschen - gefunden haben!


Wichtige Tipps für geruchs-empfindliche Personen


Bei der Duftstoff-Unverträglichkeit "MCS" (Multiple Chemical Sensitivity) empfehlen wir, die Matratzen nicht direkt im Schlafzimmer auszupacken.
Um die Matratzen beim Transport zu schützen, werden diese in einer Folie luftdicht verpackt. Beim Öffnen dieser hermetisch dichten Verpackung können für MCS-Personen unangenehme Geruchsstoffe entweichen, da die Matratzen-Polstermaterialien, die frisch verarbeitet wurden, "ausgasen" können.
Es handelt sich jedoch nicht um eine negative Schadstoff-Belastung!

Wir empfehlen, die Matratzen erst außerhalb des Schlafzimmers (z.B. Carport, Garage, Balkon, etc.) für 1-2 Tage auslüften zu lassen und zuvor den Matratzen-Überbezug in der Waschmaschine zu waschen, damit der Eigengeruch der Baumwolle stark reduziert wird.

Nach intensivem Auslüften bitte dann die Matratzenbezüge wieder aufziehen und dann können Sie die Matratzen in Ihrem Schlafzimmer ins Bett legen.