Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienstleistung. Durch die Benutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. x

Wichtiger Hinweis

  • Warenkorb (0) - 0,00 €
    Ihre zuletzt hinzugefügten Artikel:
    Gesamtsumme (0 Artikel): 0,00 € inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten
  •  
SICHERN SIE SICH JETZT 20 € RABATT* MIT DEM GUTSCHEINCODE NEU2017

Haltungsschäden




Haltungsschäden Die gesunde Wirbelsäule weist zwei deutliche Krümmungen auf:
Im Brustbereich nach hinten (Kyphose) und im Lendenbereich nach vorne (Lordose).

Diese spezielle Form der menschlichen Wirbelsäule hat den Sinn, Erschütterungen, die beim aufrechten Gang normalerweise auftreten, möglichst gering zu halten und besser zu verteilen.

Wenn die Kyphose zu stark ausgebildet ist, spricht man von einem „Rundrücken“ (Hyperkyphose), bei einer überdurchschnittlich ausgeprägten Lordose spricht man von einem „Hohlkreuz“ (Hyperlordose). Wenn weder Kyphose und Lordose ausgeprägt sind, spricht man von einem Flachrücken.


Das folgende Bild veranschaulicht den Vergleich eines normalen Rückens mit drei Haltungsschäden:


   

Hohlkreuz (Hyperlordose)


Was ist ein "Hohlkreuz"?
In diesem Fall ist die Wirbelsäule im Lendenbereich zu stark nach innen gekrümmt. Dadurch wird der Druck auf die inneren Organe erhöht. Aus dieser Fehlhaltung resultieren oft Schmerzen, die durch Muskelverspannungen und Reizungen der Sehnen im Kreuz verursacht werden.

Wie kann ein "Hohlkreuz" entstehen?
Ein Hohlkreuz kann entstehen, wenn die Bauchmuskulatur zu schwach ist, wenn das Becken weit nach vorne gekippt ist.

Um herauszufinden, ob eine Schwäche der Rückenmuskulatur vorliegt, macht man den sogenannten Haltungstest nach Matthias. Der Patient gilt als haltungsgesund, wenn er in der Lage ist, in aufrechter Haltung mit dem Rücken so gerade wie möglich, die Arme über eine halbe Minute gestreckt nach vorne gehoben zu halten. Kann er das, dann ist es auch möglich, mit haltungsverbessernden Übungen den "Rücken zu stärken". Bei einer ausgeprägten Haltungsschwäche ist das viel schwieriger.

Bei den Übungen sollte das Becken bewußt nach hinten gekippt, oder anders gesagt, nach vorne geschoben werden. Der Rücken wird dadurch runder und das Hohlkreuz verschwindet. "Rückenschule" nennt man das auch.

Zur Unterstützung der Haltungsverbesserung tagsüber, kann man auch nachts das Becken nach hinten gedreht halten, indem man ein oder zwei dicke Kissen unter die Beine legt. Hiermit entsteht quasi ein sogenanntes Stufenbett. Auch so wird der Rücken etwas runder und das Hohlkreuz verschwindet allmählich.


Rundrücken (Hyperkyphose)


Was ist ein "Rundrücken"?
Im Brustbereich ist die Wirbelsäule stark gekrümmt, die Schultern und der Kopf sind nach vorne geneigt. Dadurch wird das Atemvolumen verringert. Aufgrund dieser Fehlhaltung entstehen in vielen Fällen Muskelverspannungen im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule, die zu starken Schmerzen führen können.

Wie kann ein "Rundrücken" entstehen?
Ein Rundrücken (auch Hyperkyphose genannt) kann angeboren sein, durch zu frühe Belastung der Wirbelknochen in der Kindheit, durch eine ungenügende aufrichtende Muskulatur bedingt sein oder durch eine Knochenerkrankung hervorgerufen werden.

Bildung eines Rundrückens im Kleinkind-Alter:
Bei zu frühem Sitzen der Kleinkinder führt das Zusammendrücken der noch nicht reifen Wirbelkörper zu einer Ausbuchtung der Wirbelkörper nach hinten. Daher sollte man Kinder nicht zu früh zum Sitzen motivieren. Kinder sollen daher vor allem auch in Bauchlage gebracht werden. Krabbeln ist ebenso wichtig wie eine nicht zu weiche Matratze.

Rundrücken bedingt durch Wachstums-Störungen:
Bei der Wachstumsstörung (Scheuermann) handelt es sich um eine Rundrückenbildung, die vor allem Jungen zwischen 12 und 17 Jahren betrifft. Dabei brechen die Wirbeldickplatten, die aus ungeklärter Ursache nicht stabil genug sind, ein. Auslöser ist häufig eine schwere Arbeit, die deshalb vermieden werden sollte. Nachgewiesen werden kann diese Erkrankung durch das Röntgenbild. Im Erkrankungsstadium sollten dann sämtliche Belastungen vermieden werden. Auch hier ist häufige Bauchlage wichtig, sowie Pflege der Rückenmuskulatur.


Flachrücken


Die natürliche Krümmung der Wirbelsäule ist in diesem Fall verringert. Aus diesem Grund kann sie Erschütterungen nicht so gut abfedern.
Die daraus resultierenden Folgen sind:

  • Es können möglicherweise vermehrt Kopfschmerzen auftreten. Des Weiteren ist die Nackenmuskulatur meist sehr verspannt.

Hohlrundrücken


In diesem Fall handelt es sich um eine Kombination aus Hohlkreuz und Rundrücken.
Die daraus resultierenden Folgen wurden oben schon erwähnt.