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Seide - ökologisch gewonnen nach dem Schlüpfen der Falter

 Kurz-Information "Seide"

  • höchste Feuchtigkeitsaufnahme
    bis zu 40% des Eigengewichtes
  • leicht und geschmeidig
  • hervorragend hautverträglich
  • geeignet bei Tierhaar-Allergie
Wärmevermögen
Feuchtigkeits-Transport
Anschmiegsamkeit
Atmungs-Aktivität
Temperatur-Ausgleich
 

Wie Seide entsteht

Seide ist eine tierische Faser. Sie stammt von einem Kaltblütler, der Seidenraupe oder dem Seidenspinner. Man unterscheidet Seiden, die von gezüchteten Raupen gewonnen werden und Seiden, die man von wild lebenden Raupen erhält. Der bedeutendste Seidenspinner ist der "Maulbeerspinner", der seit Jahrhunderten ausschließlich gezüchtet wird und sich von Maulbeerblättern ernährt. Der bekannteste unter den wild lebenden Spinnern ist der "Tussah-Spinner", der vom Eichenlaub lebt.

Aus ca. 10 g Eiern schlüpfen bis zu 14.000 Raupen; davon erhält man 10-14 kg Kokons und daraus ca. 3,5 kg Seide. Sobald die Seidenraupe spinnreif ist, spinnt sie sich in einen Kokon ein und entwickelt sich dann zum Schmetterling. Der Kokon besteht aus einem dichten Gespinst feinster Fäden. Diese Fäden entstehen dadurch, dass die Raupe aus zwei Drüsen in der Höhe des Maules Saftstrahlen auspresst, die an der Luft sofort zu Fäden erstarren. Gleichzeitig scheidet die Raupe einen Leim aus, den sogenannten Seidenbast, der die Fäden in einen Doppelfaden zum Kokon zusammenklebt. In diesem Kokon entwickelt sich die Puppe zum Schmetterling.

Nachhaltig gewonnene Tussah-Seide bei allnatura

Gängige Praxis bei der Seidenproduktion ist es, die Puppen der Seidenspinner vor der Metamorphose zum Schmetterling abzutöten - sei es durch Kochen des Kokons, mittels Heißluft oder durch Trocknen in der prallen Sonne. Denn nur so bleibt der kostbare Seidenfaden unbeschädigt und lässt sich am Stück abhaspeln.

Die Tussah-Wildseide für unsere Steppwaren wird dagegen nachhaltig gewonnen, um die Population der Seidenspinner zu erhalten. Der Kokon wird erst nach dem Schlüpfen der Tussah-Spinner eingesammelt. Sie legen dann wieder Eier auf den Eichen ab und der natürliche Kreislauf beginnt von neuem. Dieses Verfahren hat jedoch einen Nachteil. Denn beim Schlüpfen zerstört der Schmetterling den Kokon, der eigentlich aus einem einzigen, sehr langen Seidenfaden besteht. Es entstehen also mehr oder weniger lange Seidenstücke, die ausgekämmt werden und als sogenannte "Kämmlinge" in den Handel kommen.

Vom Kokon zur Seide

Nach der Ernte wird der Seiden-Kokon gekocht, um den Seidenleim zu lösen und damit die Fasern voneinander zu trennen. Dieses Verfahren nennt man "entbasten".

Das Kochen und sorgfältige Waschen ist aber noch aus einem anderen Gesichtspunkt sehr wichtig. Wenn der Seidenleim (auch Seidenbast genannt) nämlich an der Faser verbleibt, löst er sich mit der Zeit buchstäblich in Staub auf. Dieser Staub kann im schlimmsten Fall Allergien hervorrufen. Für unsere hochwertigen Seiden-Steppwaren wird deshalb ausschließlich vollständig entbastete Seide verwendet.

Seide ist übrigens eine reine Eiweiß-Faser und damit auch für Tierhaar-Allergiker geeignet, weil sie eine ganz andere Struktur als Tierhaar hat.

Qualität und Stapellänge

Ein Kriterium für die Qualität von Seide ist die Stapellänge - also die Länge der einzelnen Faserstücke in den Kämmlingen. Denn je länger die Faser, desto einfacher ist die Verarbeitung und desto stabiler ist das fertige Seidenvlies (oder auch das versponnene Seidengarn). Man könnte auch sagen "je länger die Faserstücke, desto teurer". Wie bereits erklärt, sind die Faserstücke bei nachhaltig gewonnener Seide automatisch kürzer. Dennoch gibt es auch bei nachhaltig gewonnener Seide unterschiedliche Qualitäten.

Vielleicht haben Sie sich schon gewundert, dass die Seiden-Bettdecken unserer "Figura"-Serie waschbar und trockner-geeignet sind, die anderen Modelle dagegen nicht zur Wäsche geeignet sind. Das ist in der Stapellänge der verwendeten Seide begründet.

Grundsätzlich ist auch etwas kürzerstapelige Seide hervorragend zur Herstellung von Seidenvliesen als Füllmaterial für hochwertige Steppwaren geeignet. Wenn diese allerdings gewaschen würde, könnte das zarte Vlies Schaden nehmen und im schlimmsten Fall sogar reißen. Deshalb sind diese Steppwaren als nicht waschbar gekennzeichnet. Für unser Standard-Sortiment haben wir uns in Absprache mit der Partner-Manufaktur dennoch für diese Variante entschieden. So erhalten Sie solide Qualität zu einem sehr guten Preis.

Für unsere "Figura"-Bettdecken verwendet unsere Partner-Manufaktur im Nordschwarzwald ganz bewusst eine besonders feine, langstapelige Seide, um Ihnen für diese Premium-Seiden-Bettdecken den Vorteil der Waschbarkeit zu bieten. Wenn Sie möchten, können Sie unsere Seiden-Bettdecken aus der "Figura"-Serie sogar in den Wäschetrockner geben.

Bettdecken aus Seide - nicht nur im Sommer ideal

Seide ist ein traumhaftes Material nicht nur für die warme Jahreszeit. Sie wirkt atmungsaktiv und klimatisierend. Die edle, kühl-glatte Faser kann bis zu 40% ihres Eigengewichtes aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Wenn Sie also zum Schwitzen neigen, ist Seide genau richtig für Sie.

Sie haben viel Eigenwärme, und es ist Ihnen selten zu kalt? Dann genießen Sie doch auch im Winter den ausgleichenden Schlafkomfort einer Seiden-Bettdecke. Wir bieten diese nämlich auch als Duo-Bettdecke der Wärmeklasse 3 mit mittlerer Wärmeleistung an.
Regelmäßige Schadstoffprüfung
Die Rohstoffe für unsere Produkte werden in regelmäßigen Abständen von einer unabhängigen Prüfstelle nach schärfsten Richtlinien auf mögliche Schadstoffe untersucht. [mehr Infos...]


Produktion in Deutschland
Diese hochwertigen Produkte werden in süddeutschen Traditions-Manufakturen hergestellt und helfen mit, Arbeit und Ertrag in Deutschland zu erhalten und unnötigen Transport-Tourismus zu vermeiden. [mehr Infos...]