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Punktelastizität

Punktelastizität Die Schlafunterlage reagiert punktuell auf Druck:

Nur die Bereiche, in denen der Körper einsinken soll, geben nach, die Bereiche um diesen Punkt erhalten Ihre Stützkraft. Man kann somit sagen, dass punktelastisches Polstermaterial wie Naturlatex oder Kaltschaum ab Raumgewicht 60 "genauer" reagiert!
So sinkt als Beispiel in der Seitenlage die Hüfte ein, die Matratze gibt jedoch nur im Hüftbereich nach und schafft es, die danebenliegende Taille gegenzustützen.
Körperanpassung bei punktelastischer Schlafunterlage Eine punktelastische Schlafunterlage passt sich perfekt der Form des Körpers an:

Körperteile, die einsinken sollen, sinken ein. Körperteile, die nicht einsinken sollen, werden sanft gegengestützt. Daher sind punktelastisch reagierende Schlafunterlagen wie Naturlatex-Matratzen oder auch Kaltschaum-Matratzen mit außergewöhnlich hohem Raumgewicht (mindestens RG60) unerlässlich für einen orthopädisch korrekten Schlaf und werden bei Schmerzen im Nacken-, Schulter- oder Rückenbereich dringend empfohlen.

Es gibt jedoch eine kleinere Personengruppe, die sich mit einer punktelastischen Matratzen-Oberfläche nicht anfreunden kann/will und diese Matratzen als etwas "schwammig" empfindet.
Diesen Personen raten wir dann eher zu einer flächenelastischen Kaltschaum-Matratze.

Flächenelastizität

Flächenelastizität Bei Schlafunterlagen, deren Material es nicht erlaubt, punktuell nachzugeben, spricht man vom sogenannten "Hängematten-Effekt":

Nicht nur der belastete Bereich sinkt ab, sondern auch die umliegenden Bereiche geben nach.
So sinkt als Beispiel in der Seitenlage die Hüfte ein, die Taille kann jedoch nicht gestützt werden, da die Elastizität nicht punktuell, sondern auf die Fläche wirkt.
Schlechtere Körperanpassung bei flächenelastischer Schlafunterlage Eine flächenelastische Schlafunterlage kann sich nicht so perfekt der Form des Körpers anpassen:

Körperteile, die einsinken sollen, sinken zwar ein, Körperteile, die nicht einsinken, werden jedoch nicht so optimal gestützt, sondern sacken leicht ab. Dadurch verschiebt sich bei Personen mit einem stark ausgeprägten "S" der Wirbelsäule diese ganz leicht und befindet sich u.U. nicht mehr in einer orthopädisch korrekten Lage.

Daher werden flächenelastische Schlafunterlagen in der Regel mehr jungen Menschen im Wachstum (noch keine ausgeprägte Skelettur und Muskulatur vorhanden), bei Personen, die in der Bauch- oder Halbseitenlage schlafen und keine LWS- oder HWS-Beschwerden haben, oder auch Menschen mit verstärkter Muskulatur empfohlen.


Die verschiedenen Körpertypen
Der Körperbau eines Menschen ist ein entscheidender Faktor für die Bettenwahl. Hier sehen Sie die Unterschiede.








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