Wichtige Hinweise zu unseren Lattenrosten



Mit dem Kauf dieses Lattenrostes haben Sie sich für ein hochwertiges Qualitätsprodukt entschieden. Wir möchten Ihnen nun noch einige nützliche Hinweise zur Handhabung geben, damit Sie lange Freude an Ihrem neuen allnatura-Produkt haben.


Hier kommen Sie direkt auf die einzelnen Themengebiete:



1. Oben und unten bei einem Lattenrost

  • Sie finden auf jedem unserer Lattenroste einen Aufkleber mit der Lattenrost-Bezeichnung. Dort wo dieser angebracht ist, ist das Kopfende Ihres neuen Lattenrostes.


2. Einstellung der Mittelzonen-Verstärkung

haerteverstellung
  • Bei der Mittelzonen-Verstärkung Ihres Lattenrostes handelt es sich um eine zusätzliche Verstärkung der Federleisten im Gesäß/Hüftbereich.
    6 zusätzliche Leisten werden unter den eigentlichen Leisten angebracht und so kann mit Hilfe der jeweils beidseitig angebrachten Schieberegler die einzelne Leiste entsprechend verhärtet oder weicher eingestellt werden. Eine spezielle Pfeil-Kennzeichnung auf Schieber vorhanden.
  • Werden die Schieber nach außen verschoben, so wirken zwei Leisten übereinander dem Druck von oben entgegen - Sie liegen fester.
    Werden die Schieber nach innen geschoben, hängt die zweite Leiste funktionslos unter der oberen - Sie liegen weicher.
  • Im Doppelbett mit überbreiter Matratze kann die Elastizität des Lattenrostes durch Verstellung der Mittelzone dem jeweiligen Körpergewicht angepasst werden, um somit u.a. Gewichtsunterschiede zweier Partner auszugleichen. Auch kann der Gesäß-/Hüft-Bereich individuell eingestellt werden - wichtig, wenn einer der Partner an Lendenwirbel-, Bandscheiben- und Skoliose-Beschwerden leidet.
  • Hier sehen Sie einige Einstellungs-Empfehlungen, die nur als Vorschläge gedacht sind. Probieren Sie einfach verschiedene Positionen der Schieberegler aus, bis Sie die für Sie optimale Mittelzonen-Einstellung herausgefunden haben.
  • Bitte beachten Sie, dass die "V"-Grundeinstellung der Mittelzonen-Verstärkung zum Kopfteil hin geöffnet ist.




  • Bei allnatura kommen ausschließlich hochwertige Mittelzonen-Schieber zum Einsatz. Aber auch diese Mittelzonen-Schieber verstellen sich manchmal von selbst. Das liegt daran, dass die Latten bei sehr trockener Raumluft etwas schrumpfen und sich bei sehr feuchter Luft etwas ausdehnen. Bei Holz, das ja ein Naturmaterial ist, lässt sich das nicht ganz vermeiden und muss bei der Konstruktion der Schieber einkalkuliert werden.
    Am besten behelfen Sie sich in einem solchen Fall mit einem Stück Pappe, das Sie zwischen Latten und Schieber klemmen. Sie können auch ein Stück selbstklebendes Moosgummi-Band zwischen die Latten der Mittelzone kleben.


3. Lattenrost-Maße

  • Es ist handelsüblich, dass ein Lattenrost im Gegensatz zum "lichten Maß" in der Breite und in der Länge kürzer geliefert wird. Somit hat der Lattenrost im Bettrahmen ausreichend Spiel und es entstehen keine Mißtöne durch ein Reiben "Holz an Holz".
  • Die Lattenroste mit Schichtholzrahmen haben ein Untermaß von 12mm in der Breite und 50mm in der Länge. Die Massivholzrahmen sind 10mm schmaler und 40mm kürzer als das Nennmaß.
  • Deshalb kann es in wenigen Einzelfällen durchaus vorkommen, dass ein Lattenrost keinen ausreichenden Halt hat und durch den Bettrahmen fällt - erst recht dann, wenn z.B. beide Lattenroste direkt nebeneinander ganz nach links oder rechts geschoben sind. Dieses passiert dann, wenn das lichte Bettmaß nicht exakt stimmt und etwas größer ausfällt, oder aber auch die seitlichen Auflageleisten im Bettrahmen zu schmal sind.
  • Abhilfe wird am besten geschaffen, wenn die beiden im Doppelbett befindlichen Lattenroste entsprechend "vermittelt" werden. Als schnelle Hilfe empfehlen wir Filzscheiben aus dem Baumarkt oder Weinkorken, die zwischen die beiden Lattenroste geklemmt werden.


4. Knarren des Lattenrostes

  • Grundsätzlich wichtig ist, dass ein Bett "im Lot" steht. Auch muss geprüft werden, ob die seitlichen Auflageleisten und der Mittelholm (ab 160cm Bettbreite) ebenfalls exakt gerade sind. In vielen Fällen ist schon mit der exakten Ausrichtung des Bettes das Problem gelöst.
  • Ein Knarren kann auch hervorgerufen werden, wenn "Holz auf Holz" reibt. Dieses kann passieren, wenn der Lattenrost zu weit links oder recht im Bett liegt. Hier empfehlen sich Filz-Plättchen aus dem Baumarkt, die zwischen Bettrahmen und Lattenrost angebracht werden. Somit ist eine Reibung zu den Bettaußenseiten ausgeschlossen.
  • Auch die Mittelzonen-Verstärkung kann der Auslöser für das "Knarren" sein. Bitte prüfen Sie, ob die untere Leiste auch wirklich "mittig" gestellt ist und nicht an der Kautschukkappe reibt.
    Wenn die Mittelzonen-Schieber zu weit in die Mitte geschoben wurden, kann die untere Leiste "klappern", weil sie keinen ausreichenden Halt hat. Versuchen Sie, das Problem zu beheben, indem Sie die Schieber ein wenig nach außen schieben.
  • Bei einer Bettgröße von 140/200cm ist ein eventuell mitgelieferter Mittelholm unbedingt zu entfernen, da sonst der Lattenrost bei Bewegungen des Schläfers in der Mitte aufschlagen und somit unangenehme Geräusche verursachen kann.
    Wenn Sie einen sogenannten "Duo-Lattenrost" mit integriertem Mittelholm haben, sollten Sie grundsätzlich aus Stabilitätsgründen in der Mitte ein ergänzender Stützfuß anbringen, um "knarrende" Geräusche durch den sich durchbiegenden Mittelholm zu vermeiden.


5. Tricks für weicheres Liegen

  • Lattenroste mit einem Mittelgurt haben den Vorteil, dass sich die Belastung durch das Körpergewicht besser auf die Leisten verteilt. Dieses geht jedoch in manchen Fällen auf Kosten der Punkt-Elastizität, vor allem in der Schulterzone.
    Wir empfehlen, wenn der Wunsch nach einer weicheren Liegefläche bzw. Schulterzone besteht, den Mittelgurt über die gesamte Länge hinweg zu entfernen.
  • Ist die Matratze im Schulterbereich zu fest, so kann das Entfernen jeder 2. Leiste im Schulterbereich bei entsprechend flexiblen, anpassungsfähigen Matratzen zu einer Verbesserung führen.


6. Metallfreie Kopf- und Fußverstellung

  • Bei einer metallfreien Kopf- und Fußverstellung müssen Sie besonders darauf achten, das Kopf- oder Fußteil nicht zu verkanten. Ansonsten wird möglicherweise der Lattenrost beschädigt.
  • Halten Sie deshalb unbedingt immer das Kopf- oder Fußteil in der Mitte der äußeren Querlatte fest, wenn Sie es verstellen möchten. Somit heben Sie beide Seiten gleichmäßig an, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist.


7. Zertifikat zur Schadstoffprüfung

  • Sie wundern sich vielleicht, dass Sie keinen Beleg über die Schadstoffprüfung zu Ihrem neuen Lattenrost bekommen haben. Keine Sorge - dennoch sind die Bestandteile für diesen Lattenrost im Rahmen unserer Schadstoffprüfungs-Garantie nach natureplus getestet.
  • Die sehr ausführlichen Unterlagen über die Schadstoffprüfung zu Ihrem Lattenrost finden Sie auf unserer Homepage, sowohl auf der Produktseite zu Ihrem Lattenrost als auch in der Rubrik "Regelmäßige Schadstoffprüfung".
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese umfangreichen Unterlagen nicht in Papierform beilegen. Dies wäre weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Wenn Sie möchten, können Sie sich jedoch gerne die Prüfberichte ausdrucken und zu Ihren Unterlagen nehmen.



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