Pollenallergie





Was ist eine Pollenallergie?


Polle
In Deutschland leiden etwa 16% der Bevölkerung an Heuschnupfen, welcher durch den Blütenstaub von Sträuchern, Bäumen, Gräsern, Getreide und Kräutern ausgelöst wird. Sobald diese Blütenpollen mit den Schleimhäuten am Auge oder in der Nase in Berührung kommen, löst der Körper bei entsprechend sensibilisierten Allergikern eine allergische Reaktion aus.
Symptome hierfür können folgende sein:
  • Bindehaut-Entzündung mit geröteten, juckenden und tränenden Augen und erhöhter Lichtempfindlichkeit.
  • Niesattacken mit starker wässriger Sekretion und Laufen der Nase oder Verstopfung der Nase durch Anschwellen.
  • Juckreiz der Schleimhäute mit Kratzen im Rachenbereich.
  • Asthma-Anfälle.
 
Pollenallergie

Auslöser von Pollenallergien:

  • Baumpollen, vor allem Erle, Birke und Haselnuss
  • Getreide, wie Gerste, Hafer und vor allem Roggen
  • Gräser, wie Knäuelgras, Ruchgras und Honiggras
  • Kräuter, wie Beifuß oder Spitzwegerich
 

Man unterscheidet den Heuschnupfen in drei Kategorien:

  • Frühjahrs-Heuschnupfen: Pollen von Bäumen (z.B. Erle, Birke, Hasel, Ulme)
  • Sommer-Heuschnupfen: Gräserpollen
  • Herbst-Heuschnupfen: Kräuterpollen, besonders Beifuß
 

Wie wird eine Diagnose erstellt?


Eine Diagnose wird anhand der Symptome erstellt, die der Patient schildert. Es werden Hauttests durchgeführt und das Blut wird untersucht, um Antikörper nachzuweisen. Des Weiteren wird ein Provokationstest durchgeführt, d.h. dass dabei der verdächtige Stoff unter ärztlicher Aufsicht in die Nase, auf die Bronchial- oder Konjunktivalschleimhaut aufgebracht wird.



allnatura Tipps und Ratschläge
 

Wie kann eine allergische Reaktion vermieden werden?


  • Lüften:
  •     Auf dem Land herrscht die höchste Pollendichte morgens zwischen 4.00 und 6.00 Uhr. In dieser Zeit sollten Fenster geschlossen bleiben. Die beste Zeit zum Lüften ist abends zwischen 19.00 und 24.00 Uhr.
    In städtischen Gebieten herrscht die geringste Pollenkonzentration morgens zwischen 6.00 und 8.00 Uhr. Abends zwischen 18.00 und 24.00 Uhr ist die Konzentration der Pollen am höchsten.
    Durch das Lüften wird auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit vermieden. Die Zimmertemperatur sollte zwischen 18°C und 20°C liegen.
       
  • Wetter:
  •     Wenn es regnet, steigt die Konzentration der Pollen in der Luft in der ersten halben Stunde deutlich an, da der Regen die in größeren Höhen schwebenden Pollen in tiefere Luftschichten drückt. Nach dem Regen bessern sich jedoch die Beschwerden wieder, weil sich die Pollen auf dem Boden angereichert haben.
    Geringe Temperaturen und tagelanger Regen verhindern sogar den Pollenflug.
    Bei Windstille fliegen keine Pollen, bei starkem Wind werden die Pollen in der Luft verteilt und die Pollenkonzentration sinkt. Schwacher Wind verstärkt die Heuschnupfensymptome, da er die Pollen aufwirbelt.
       
  • Freizeit:
  •     An sonnigen, windigen Tagen sollten längere Aufenthalte im Freien auf Wiesen und Feldern vermieden werden. Allergiker sollten ihren Urlaub auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen verbringen, weil dort die Luft pollenarm ist.
    Der Aufenthalt in verrauchten Räumen und in Hallenbädern mit chloriertem Wasser ist zu vermeiden, da die Atemwege hierdurch zusätzlich gereizt werden.
       
  • Wohnung:
  •     Es ist wichtig, täglich Staub zu saugen, um Pollen auf Möbeln und Teppichen zu entfernen. Das Schließen der Fenster ist während den Zeiten, in denen die höchste Pollenkonzentration herrscht, besonders wichtig. Das Schlafzimmerfenster sollte grundsätzlich geschlossen sein. Des Weiteren sollten Möbel gekauft werden, die sich feucht reinigen lassen. Staubfänger, wie Wandteppiche, sollten entfernt werden.
       
  • Körper:
  •     Es sollten jeden Abend vor dem zu Bett gehen die Haare gewaschen werden, damit eine Ablagerung der Pollenauf dem Kopfkissen vermieden werden kann. Die Kleidung, die man getragen hat, immer fern vom Schlafzimmer ablegen, um keine Pollen hineinzutragen. Das Tragen einer Sonnenbrille lindert die Augenbeschwerden.
       
  • Essen:
  •     Pollenallergiker sollten beim Verzehr von Obst und Gemüse vorsichtig sein, denn 50% neigen dazu, eine Kreuzallergie auf entsprechend botanisch verwandte Lebensmittel zu bekommen.
       
  • Pflanzen:
  •     Ein Spaziergang im Laubwald ist besser als einer im Nadelwald, weil die Blätter einen Teil der Pollen aus der Luft filtern.
    Der Rasen sollte immer kurz geschnitten sein, so dass das Gras nicht blühen kann und eine Produktion der Pollen vermieden wird. Jedoch sollte der Pollenallergiker nicht selbst den Rasen mähen, da beim Schneiden des Grases ein Pflanzensaft austritt, der den Pollen verwandte Allergene enthält.
     

    Behandlungsmethoden durch die Schulmedizin:


    Hier stellen wir Ihnen die verschiedenen Lösungs-Ansätze vor, die größtenteils durch die Schulmedizin angewandt werden:
    • Antihistaminika (Tabletten, Tropfen, Spray)
    • Antiallergische Augentropfen
    • Abschwellende Nasentropfen
    • Mastzellstabilisatoren (Cromoglycinsäure)
    • Kortison (Tabletten, Spray)
    • Beta-Sympathomimetika

    Hilfe durch alternative Heilmethoden:


    Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Heilmethoden, die Ihnen helfen können:

                

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