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Was versteht man unter einer Allergie?

Unter einer Allergie versteht man eine Überempfindlichkeits-Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe aus der Umwelt, die man als Allergene bezeichnet. Allergien spielen sich im Immunsystem des Körpers ab. Das Abwehrsystem reagiert auf eindringende Fremdstoffe indem er Antikörper bildet, da er die Allergene als fremd ansieht und sie somit bekämpfen will.
Ohne Behandlung können allergische Reaktionen dramatisch verlaufen und in schlimmen Fällen sogar zum Tod führen. Auch Kinder können unter Allergien leiden.

Die häufigsten Allergie-Auslöser bei Kindern:

Allergien bei Kindern können grundsätzlich durch die selben Stoffe ausgelöst werden, wie bei Erwachsenen. Häufige Allergene bei Kindern sind sind
  • Nahrungsmittel: Kuhmilch, Fische, Nüsse, Hühnereiweiß
  • Insektengift: Biene, Wespe

Frühsymptome einer Allergie bei Kindern:

Kleinkind
  • Quaddeln, Hautrötungen mit Hitzegefühl
  • Juckreiz
  • Bauchschmerzen
  • Juckende Augen und Nase

Als Allergiker geboren?

50-60% beträgt das Risiko, wenn beide Eltern Allergiker sind. Wenn ein Elternteil Allergiker ist, liegt das Risiko bei 30-40%. Sind beide Eltern keine Allergiker, so wird das Risiko immer noch bei ca. 10-15% liegen.

Typische Symptome einer Allergie:

Auge:
  • Entzündete Augenlider, die entweder feucht und verklebt oder sehr trocken sind
  • Geschwollene Augenlider
Haut:
  • flächenhafte, juckende Hautrötung mit Bläschen, verbunden mit Krustenbildung und Schuppen
  • stark juckende Quaddeln
Magen-Darm-Trakt:
  • Erbrechen
  • Blutiger Stuhl
  • Durchfall
  • Kolikartige Bauchschmerzen
Lunge und Atemwege:
  • Asthmatische Symptome
  • Heuschnupfen
  • Entzündeter Hals
  • Akute Atemnot
Im schlimmsten Fall kann eine Allergie zum anaphylaktischen Schock führen.

Anzeichen hierfür sind folgende:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Atemnot mit pfeifender Atmung
  • Kältegefühl
  • Schwindel
  • Unruhe
  • Kreislaufversagen
  • Herzklopfen, Herzrasen

Mechanismus der Allergie

allnatura Tipps und Ratschläge

Was ist bei einer schweren allergischen Reaktion zu tun?

  • Es muss sofort der Notarzt verständigt werden.
  • Das Kind muss flach, jedoch mit erhöhten Beinen liegen.
  • Bei Atemnot muss der Körper des Kindes hoch gelagert werden.
  • Das Kind muss beruhigt und es darf nicht allein gelassen werden.
  • Wenn der Schulmediziner Medikamente verschreibt, sollten diese auch verabreicht werden.

Was kann vorbeugend getan werden?

  • Im ersten Lebensjahr muss sich ein Baby abwechslungsreich ernähren. Gut hierfür sind Bananen, Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Erbsen, Möhren, Mais und Reis.
  • Sollte jemand in der Verwandtschaft an einer Allergie leiden, besteht für das Kind ein erhöhtes Allergierisiko.
  • Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass viele Fertigprodukte für Kinder allergene Lebensmittel enthalten, obwohl sie ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe hergestellt wurden.
  • Oft wird empfohlen, dass dem Kind im ersten Lebensjahr keine potentiell allergieauslösenden Lebensmittel, wie Fisch, Kuhmilch, Nüsse, Südfrüchte, Hühnerei und Sojaprodukte verabreicht werden sollten. Heute wird dagegen empfohlen, auch solche Lebensmittel in die Beikost aufzunehmen.
  • Auf das Halten von Haustieren sollte verzichtet werden.
  • Die Kuscheltiere des Kindes sollten regelmäßig gewaschen werden.
  • Staubfänger wie beispielsweise Wandteppiche sollten der Wohnung fern bleiben.

Hilfe durch alternative Heilmethoden:

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Heilmethoden, die Ihnen helfen können:


Dieser Artikel soll nur Ihrer allgemeinen Information dienen und darf keinesfalls Grundlage für eine Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung sein. Er kann einen Arztbesuch selbstverständlich nicht ersetzen.



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