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Reinigung von Schafwoll-Teppichen:

WohnzimmerteppichBei handgewebten oder handgeknüpften Teppichen aus Schafschurwolle ist eine komplette Reinigung - wenn überhaupt - erst nach Jahren notwendig. Der natürliche Lanolin-Gehalt (Fettgehalt) der Schafwolle umgibt die Faser wie eine Schutzschicht und der Schmutz kann somit nicht so leicht ins Faserinnere dringen. Der Schmutz liegt obenauf und kann problemlos abgesaugt werden.

Wir empfehlen Ihnen, Ihren neuen Teppich gleich 2-3 Mal gründlich abzusaugen, um eventuell vorhandene lose Fasern zu entfernen. So wird übermäßige Flusenbildung verhindert.

Achtung: Wenn Sie einen Saugroboter nutzen, sollten Sie damit bei Handwebteppichen vorsichtig sein - besonders, wenn die Fasern nicht gewalkt sind. Die schnell rotierenden Bürsten können mit der Zeit unschöne Fäden aus dem Gewebe ziehen.

Unsere Handwebteppiche aus Schafschurwolle können vorsichtig mit der Hand gewaschen werden. Wir empfehlen die Kaltwäsche bei 20-30°C mit rückfettendem Wollwaschmittel.

Eigengeruch von Schafschurwolle:

Teppiche aus reiner Schafschurwolle können den typischen Eigengeruch nach Wolle haben. Sollten Sie diesen Geruch als störend empfinden, empfehlen wir Ihnen, den Teppich für mehrere Tage bei geringer Luftfeuchtigkeit bei nicht geöffnetem Fenster auszulüften. Sie sollten aber dennoch jeweils morgens und abends "stoßlüften" oder "querlüften", also die Fenster für wenige Minuten ganz öffnen. Bitte beachten Sie, dass eine zu hohe Luftfeuchtigkeit von der Schafschurwolle aufgenommen wird und den Eigengeruch noch verstärkt.

Mottenschutzmittel in Wollteppichen:

Auch wenn z.B. Ihr Wohnzimmer-Teppich sehr viel Geld gekostet hat, so brauchen Sie keine Angst vor Mottenbefall zu haben, da es völlig ausreicht nur z.B. einmal in der Woche über einen Teil des Teppichs zu laufen, um Motten abzuhalten. Diese gehen nur an die Produkte, bei denen über einen längeren Zeitraum "keine Bewegung" stattfindet.
Wir versichern hiermit, dass in unseren Teppichen weder Permethrin noch Eulan als Mottenschutzmittel enthalten sind!

Reinigung von Teppichböden:

Damit Sie lange Freude an Ihrem fest verlegten Teppichboden haben, beachten Sie bitten die nachfolgenden Reinigungs- und Pflegehinweise.

Laufende Reinigung:
Oben aufliegende Schmutzpartikel durch einen leistungsstarken Staub- bzw. Bürstensauger entfernen, für Hausstaub-Allergiker empfiehlt sich ein Wasserstaubsauger.

Fleckentfernung:
Die Fleckenbildung unbedingt noch vor dem Eintrocknen mit saugfähigem, weißem Küchenpapier, einer weichen Bürste und reinem Wasser oder Teppich-Shampoo (ohne Enzyme!) behandeln.

Bei frischen Flecken die noch lose aufliegenden oder nicht eingezogenen Verunreinigungen vorsichtig mit einem Löffel oder Messerrücken in Verbindung mit Haushaltspapier aufnehmen. Flecken dann mit lauwarmem Wasser oder mit einer schwachen Teppichshampoo-Lösung entfernen. Hartnäckige Flecken mit einem geeigneten Fleckenlöser (im Fachgeschäft erhältlich) behandeln.

Reinigung von Sisal-Teppichen:

Laufende Reinigung:
Für die regelmäßige Unterhaltsreinigung empfehlen wir Ihnen einen handelsüblichen Bürstsauger, damit der Schmutz nicht in die Fasern getreten wird. Verschmutzungen und Flecken sollten möglichst schnell behandelt werden.

Fleckentfernung:
Grobe Verunreinigungen lassen sich häufig sehr einfach aus der strukturierten Oberfläche des Sisalteppichs mit einem Korken oder einem Korkblock durch pressendes Rubbeln entfernen.

Bei der Fleckentfernung sollten Sie den Fleck nicht direkt behandeln, sondern zwischen Fleck und Reinigungsmittel (für Naturfaser-Teppiche im Fachhandel erhältlich) ein saugfähiges Tuch legen, so dass der angelöste Schmutz sofort vom Tuch aufgesaugt werden kann.

Falls Ihr Sisalteppich einmal zuviel Feuchtigkeit abbekommen hat, können Sie dies mit einem saugfähigen Tuch, aber auch mit einem Haartrockner beheben.

Wasserflecken können Sie auch erfolgreich mit einem Raum- bzw. Luftentfeuchtungsgranulat entfernen. Sie legen ein saugfähiges Tuch auf den frischen Wasserfleck und verteilen das Granulat (im Camping-Zubehör erhältlich) auf dem Tuch.
Nach ca. 2 Stunden (nicht länger) entfernen Sie das Tuch samt Granulat. Ein Großteil der Feuchtigkeit wird so aufgesaugt.




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