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Boxspring-Bettsysteme



Üblicher Aufbau eines Boxspring-Bettes
Üblicher Aufbau eines Boxspring-Bettes

Boxspring - was ist das eigentlich?

Sprungfeder"Box" kommt aus dem Englischen und heißt auf Deutsch "Schachtel" oder "Kiste". "Spring" bedeutet "Sprungfeder". Und genau das ist die Basis eines Boxspring-Bettes - ein starrer Rahmen, also eine Kiste, in der Metall-Sprungfedern eingebaut sind. Darauf kommt eine extrahohe Matratze - das kann je nach Modell eine Taschenfederkern-, Kaltschaum- oder Latexmatratze sein. Den Abschluss bildet meist ein Topper aus Kaltschaum oder Viscoschaum.

Der Unterbau des Bettsystems - die Kiste also - ist meist mit Polsterstoff oder Kunstleder überzogen. Oft haben Boxspring-Systeme ein gepolstertes Kopfteil im gleichen Design. Auffällig günstige Boxspringbetten haben übrigens diesen Namen oft gar nicht verdient - hier wird massiv gespart und gemogelt, um Kosten zu sparen.

Schlaftrend Boxspringbett

Rein optisch versprechen Boxspring-Systeme wahrhaft königlichen Schlafgenuss. Die imponierenden Betten mit ihren aufwändigen Polster-Kopfteilen und dem markanten Unterbau haben auch eine eindrucksvolle Liegehöhe.

Neu ist die Idee allerdings nicht. Schon auf der "Titanic" (gesunken im Jahr 1912) gab es Boxspring-Betten für die Passagiere. Durchgesetzt hat sich das System zunächst im anglo-amerikanischen Raum, in Skandinavien und in den Benelux-Staaten. Aber Boxspring-Betten sind nun auch bei uns im Trend - Tendenz steigend. Auch im Öko-Bereich fragen Kunden immer öfter danach.

Oft greifen Hotels bei der Möblierung ihrer Gästezimmer auf Boxspring-Systeme zurück. Hier macht das Konzept auch durchaus Sinn. Denn darin schlafen die unterschiedlichsten Menschen - groß, klein, dick, dünn, alt oder jung. Ein Hotelbett muss nun all diesen Körpertypen einen gewissen Grundkomfort bieten. Dafür ist ein wenig bis gar nicht zoniertes Boxspring-Bett auch sehr gut geeignet.

Lässt sich das Boxspring-Konzept auch ökologisch umsetzen?

Das klassische Boxspring-System basiert - wie schon erklärt - auf einer Unterfederung aus Metall. Metalle im Bett sind aber nicht unproblematisch - viele Menschen reagieren darauf empfindlich und schlafen schlecht. Für ein ökologisch sinnvolles Bettsystem ist ein Federkern deshalb nicht geeignet.

Welche Möglichkeiten gibt es dann im ökologischen Bereich?
Sicherlich könnte man die Box mit einem Holz- oder Kokos-Federelement ausstatten und darauf eine hohe Komfortmatratze und einen Topper übereinander schichten. Das wäre aber eine sinnfreie Hochstapelei, die Ihnen keinerlei Vorteil gegenüber der bewährten Kombination aus gutem Lattenrost und hochwertiger Natur-Matratze bieten würde. Zudem wäre es Materialverschwendung und damit ökologisch betrachtet Unsinn.

Und schließlich wäre das Ganze auch eine Preisfrage.
Nehmen wir als Beispiel den Unterbau genauer unter die Lupe: Die "Box" besteht im konventionellen Bereich oft aus Spanplatten, überzogen mit einer synthetischen Wattierung und Polsterstoff oder Kunstleder - eine eher preisgünstige Lösung. Die ökologische Variante müsste entweder - auf Kosten der Polster-Optik - aus einem Massivholz-Rahmen bestehen oder aus schadstoffgeprüftem Sperrholz, das dann beispielsweise mit Schafwolle/kbT wattiert und mit einem ökologischen Polsterstoff bezogen würde.
Schon an dieser einen Komponente sehen Sie, dass ein konsequent ökologischen Boxspring-Bettsystem immens teuer wäre - ohne Ihnen einen Mehrwert zur üblichen Kombination aus Matratze und Lattenrost zu bieten.

Sinn und Unsinn von Boxspring-Bettsystemen

Unsere Schlafexperten haben für Sie die Vor- und Nachteile von Boxspring-Systemen ausführlich beleuchtet.

  • Eines vorab: Sollten Sie sich tatsächlich für den Kauf eines Boxspring-Bettsystems entscheiden, achten Sie bitte auf Qualität. Denn hier wird oft gemogelt. Um Herstellungs-Kosten zu sparen, wird beispielsweise die Unterfederung weggelassen und durch eine starre Lattung ersetzt. Leider ist damit der Liegekomfort gleich Null.

  • Die bequem hohe Liegefläche ist bei Boxspring-Betten ein klarer Vorteil gegenüber normalhohen Betten, weil das Aufstehen und Hinsetzen rückenschonend möglich ist (kleinere Menschen müssen hier aber aufpassen - der Vorteil kann für sie schnell zum Nachteil werden, wenn das abendliche Zubettgehen mit mühsamem Klettern verbunden ist). Wenn Sie "nur" ein Bett mit bequemer Einstieghöhe suchen, sollten Sie alternativ auch über ein Massivholzbett in Komforthöhe nachdenken.

  • Wer sich für ein Boxspring-Bettsystem entscheidet, muss für das teure Komplettpaket viel Geld in die Hand nehmen. Hier gilt das Prinzip "Ganz oder gar nicht" - der Austausch einzelner Komponenten ist schwierig bis unmöglich.

  • Das Liegegefühl auf einem Boxspring-System ist schon aufgrund der Höhe eher schwingend und undefiniert. Das ist Geschmackssache - die einen möchten darauf nie mehr verzichten, andere behaupten überspitzt, sie werden auf Boxspringbetten "seekrank". Bei bestimmten medizinischen Indikationen aber (z.B. Gleitwirbel) ist ein Boxspring-System keinesfalls zu empfehlen.

  • Bei einem Boxspringbett besteht der Unterbau - wie schon erwähnt - aus Metall-Sprungfedern und ist damit nicht individuell anpassbar. Ein klarer Nachteil gegenüber einem sinnvollen Bettsystem aus Lattenrost und hochwertiger Matratze. Denn ein guter Lattenrost unterstützt Ihren Körper genau dort, wo Sie es brauchen. Mit der richtigen Mittelzonen-Einstellung geben Sie dem Lordosenbereich festere Unterstützung und der Beckenzone die optimale Einsinktiefe. Die weichere Schulterzone eines guten Lattenrostes bietet auch Menschen mit breiten Schultern ausreichend Einsinktiefe und damit angenehmen Schlafkomfort in der Seitenlage.
    Besonders kleine oder große Menschen brauchen ein Bett, dass sich an ihre individuelle Statur anpassen lässt. Das kann ein Boxspringbett nicht. Bei einem guten Lattenrost haben Sie in einem solchen Fall die Möglichkeit, mit relativ geringem Aufwand die Federleisten der Schulter- und Beckenzone dort zu platzieren, wo Ihr Körper sie braucht.

  • Boxspring-Matratzen sind oft sehr hoch, schwer und unhandlich. Oft sind sie auch nicht seitengleich aufgebaut. Das macht die Matratzenpflege, also das Drehen und Wenden, schwierig bis unmöglich. Damit ist eine Kuhlenbildung vorprogrammiert.

  • Auch die Belüftung des Systems kann ein Problem darstellen, besonders wenn der Unterbau mit Kunstleder bezogen ist. Wenn Sie sich tatsächlich für ein Boxspring-System entscheiden, sollten Sie deshalb unbedingt auf ausreichenden Bodenabstand und eine offene Konstruktion achten. Sonst besteht die Gefahr der Feuchtigkeits- und Schimmelbildung.

  • Bei den gewichtigen und sperrigen Möbelstücken gestaltet sich auch der Transport oft schwierig. Nicht nur ein Umzug sondern schon das Umräumen des Schlafzimmers ist damit eine Herausforderung.

  • Ein Boxspring-Bettsystem wirkt optisch sehr wuchtig. Kleinere Schlafzimmer wirken damit schnell überladen.

Die allnatura-Schlafexperten meinen zu Boxspring:

Boxspring-Bettsysteme haben sicherlich ihre Berechtigung, gerade im Hotelbereich. Wer möchte, soll gerne das spezielle Liegegefühl im Boxspring-Bett genießen. Wir meinen jedoch, dass hier von der Werbung viel zu viel versprochen wird. Das alleinig seligmachende Schlafkonzept ist Boxspring nämlich nicht. Im Gegenteil, das System hat unserer Meinung nach einige gravierende Nachteile.

Die Umsetzung im ökologischen Bereich wäre unsinnig und zudem viel zu teuer. Wir von allnatura werden deshalb kein Boxspring-Bettsystem anbieten.

Für luxuriösen Liegegenuss in bequemer Höhe empfehlen wir Ihnen stattdessen ein Komfort-Massivholzbett mit einer ökologisch und orthopädisch sinnvollen Bettausstattung aus Lattenrost und Premium-Matratze. Auch unser Schlafsystem "Sanavita-Plus" mit der System-Komfortmatratze "Sanavita-Maxima" ist eine hervorragende Alternative.


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(Alle Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten)

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