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Naturfasern der Hanf-Pflanze

Öko-Naturfaser, streng schadstoffgeprüft

Hanf

Inhalt
  • Kurz-Information "Hanf"

  • Die Geschichte der Hanfpflanze

  • Die Vorteile von Hanf (cannabis sativa)

  • Textilien aus Hanf - absolut ideal

  • Hanf - das ideale Material für Steppwaren und Matratzen

Hanf-Blatt
  • für Allergiker Alternative zu Baumwolle und Schafwolle

  • antistatisch, hautsympathisch

  • klimatisierend

  • für 60 °C-Wäsche geeignet

  • feuchtigkeits-regulierend

Hanf-Samen

Bei nahezu allen Ausgrabungen von prähistorischen Stätten findet sich meistens auch Hanf, meistens in Form von Samen und Textilresten. Hanf ist schon seit über 10000 Jahren bekannt und es wurde vor 3500 Jahren seinerzeit in Mitteleuropa 'Cannabis' in der Pfeife geraucht.

Auch der Entdecker Columbus wusste das Material Hanf zu schätzen, da sich das Segeltuch seiner 'Santa Maria' ansonsten durch die ständige Nässe aufgelöst hätte. Schon damals zeigte Hanf, dass keine andere Naturfaser so gut mit Feuchtigkeit umgehen konnte.

Wasseraufnahme und Stabilität

Hanf kann über 30 % seines Gewichts an Wasser aufnehmen, ohne an Stabilität zu verlieren. Deshalb dichtet Hanf dauerhaft - und Seile und Segel halten auch bei starkem Sturm und Nässe.

Historische Bedeutung

Diese einzigartige Festigkeit bei Nässe ist dafür verantwortlich, dass in früherer Zeit Hanf in sehr vielen Weltregionen zum bevorzugten Textilrohstoff wurde.

Vorteile für Bekleidung

So kommt Hanf mit dem Körperschweiß besser zurecht als jede andere Pflanzenfaser, wie z.B. Baumwolle. Hanf kann durch seine Hohlfaser viel Körperflüssigkeit aufnehmen und nach außen abgeben, ohne selbst negativ zu reagieren, d.h. schlecht zu riechen. Deshalb bleibt auch Kleidung aus Hanffasern länger frisch.

Hanf als Nahrungs- und Nutzpflanze

Hanf wurde früher auch oft das "Kraut der Armen" genannt. Denn wer sonst nichts mehr hatte, konnte immer noch diese unkomplizierte Pflanze bei sich zuhause anpflanzen, um Hanfsamen zu ernten. Eine Handvoll davon reichte, um den Körper mit den notwendigen Proteinen und Fettsäuren zu versorgen. Auch konnte aus Hanffasern Unterwäsche, Bekleidung, Bettwäsche und Tischwäsche hergestellt werden. Das Hanföl in der Lampe machte die Nächte hell und die Blüten lieferten wichtige Medizin sowie Entspannung oder auch einen leichten und milden Rausch.

Universelle Nutzung

Keine andere Kultur-Pflanze wurde so universell genutzt wie "Cannabis" - auch in der Zukunft stellt die Hanf-Pflanze nahezu alles bereit, was die Menschheit zum Überleben benötigt.

Rechtliche Entwicklung in Deutschland

Nach einem langen Verbot in Deutschland wurde 1996 für Hanf das Anbauverbot nach einer juristischen Auseinandersetzung höchstrichterlich wieder aufgehoben. Seit dem Jahr 2000 wurden vom Bundesverfassungsgericht alle Nutzungs-Möglichkeiten der Hanffaser wieder erlaubt, sodass wir alle in Deutschland wieder ganz legal die Vorteile dieser außergewöhnlichen Pflanze genießen können.

Die Vorteile von Hanf (cannabis sativa)

Hanf vom Samen über das Blatt bis zur Faserschnur
Textil aus Hanf

Die Behauptung, dass Hanf für die Hautpflege ein Marketing-Gag ist, wurde vom Markt selbst widerlegt, denn einer der führenden internationalen Kosmetik-Konzerne "The Body Shop" ist mit einer Serie aus Hanf weltweit erfolgreich.
Auch im Textilbereich ist ein solcher Erfolg nicht auszuschließen, da sich Hanf schon früher bewährt hat, als Levi Strauss seine erste Jeans Mitte des 19. Jahrhunderts aus 100 % Hanf fertigte. Kein anderer Stoff hielt den Torturen stand, denen die Jeans eines Goldwäschers ausgesetzt war.

Heutzutage ist die einstmalige Arbeitshose als Modeobjekt keinen großen Belastungen mehr ausgesetzt und wird nun aus billigeren, aber ebenso haltbaren Kunstfasern aus Polyester hergestellt. Diese bringen aber einen entscheidenden Nachteil mit sich: Beim Ausziehen lassen sie unsere Haare zu Berge stehen, da sie mit dem Spannungsklima der Haut in keinster Weise kompatibel sind.

Hanf dagegen ist nicht nur haltbar, sondern auch noch äußerst hautfreundlich. Von der heutigen Forschung wird auch bestätigt, dass Menschen, die an Rheuma, Gliederbeschwerden oder empfindlicher Haut leiden, Kleidung aus Hanf tragen sollten, da die mikroelektrische Spannung von Hanf genau dem Spannungsklima der Haut entspricht. Hanf ist sozusagen wie eine zweite Haut, da seine Fasern eine hervorragende Feuchtigkeits-Regulierung aufweisen, ohne selbst chemisch zu reagieren oder auf der Haut zu kleben.

Umweltfreundliche Eigenschaften von Hanftextilien

Neben diesen hautfreundlichen Eigenschaften haben Textilien aus Hanf noch einen weiteren Vorteil. Im Gegensatz zu normalen Materialien ist Hanf sowohl beim Anbau, als auch bei der Weiterverarbeitung weder auf landwirtschaftliche Spritzmittel, noch auf eine Unzahl von Textilgiften angewiesen.

Problematik der Textilveredelung

Bei der Stoffveredelung und dem Färben werden außerhalb der Öko-Produktion diverse Giftstoffe verwendet, die beim Verbraucher Allergien auslösen können. Für die Umwelt stellt der Einsatz von Giften bei der Fasergewinnung ein enormes Problem dar.

Schädliche Auswirkungen des Baumwollanbaus

Vor allem beim konventionellen Anbau von Baumwolle, der am meisten genutzten Textilfaser, werden riesige Mengen an Pestiziden eingesetzt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation kommt es unter Arbeitern auf Baumwoll-Plantagen jährlich zu rund 1,5 Millionen Vergiftungsfällen, von denen ca. 28.000 tödlich enden. Für die eigentlich billigen Baumwollartikel wird in den Geschäften ein kleines Vermögen ausgegeben. Würde man die Schäden durch Pestizide und die entstehenden Allergien bei den Benutzern von Baumwoll-Textilien hinzurechnen, dann wären sie vermutlich unerschwinglich.

Vorteile des Hanfanbaus

Hanf dagegen ist eine Naturfaser, die keinerlei Gifte benötigt. Aus diesem Grund sollte der Anbau von Hanf weiterhin gefördert werden.

Unsere Hanf-Bettdecke Canapa
  • Schadstoff-geprüfter, chemisch unbehandelter Hanf ist bezogen auf Festigkeit und Haltbarkeit der Baumwolle oder Schafschurwolle überlegen.

  • Die Wärmehaltung bzw. Wärmespeicherung entspricht nahezu den Eigenschaften der Schafschurwolle, da es sich bei Hanf um eine Hohlfaser mit einem hohen Lufteinschluss handelt. Somit ist auch ein hohes Maß an Atmungsaktivität gegeben.

  • Bei Erhitzung entflammt Hanf nicht, selbst bei über 1000 °C verkohlt er nur.

  • Hanf kann durch seine Hohlfaser viel Körperflüssigkeit aufnehmen und nach außen abgeben, ohne selbst negativ zu reagieren, d.h. schlecht zu riechen. Die Trockengeschwindigkeit (12,6 mg/min) liegt weit über der Feuchtigkeitsabsorbtion
    (7,43 mg/min).

  • Hanf ist antistatisch und dadurch staubabweisend. Des Weiteren schützt Hanf gegen Strahlung (Ultraviolett und Infrarot).

  • Hanf besitzt eine keimtötende Wirkung z.B. gegenüber Bakterien und Pilzen. Hanf ist somit auch für Allergiker geeignet, da auch die Steppwaren im Schonwaschgang bei 60 °C waschbar sind.

Hanf erschöpft den Boden nicht

Benötigt keine Düngemittel und er reinigt den Boden und die Luft.

Hanf ist resistent gegenüber Pilzen und Bakterien

So werden beim Anbau keine Insektizide benötigt.

Hanf aus Belgien

Der von allnatura verwendete Hanf wird in Belgien angebaut.

Ökologie & Qualität bei allnatura

Regelmäßige Schadstoffprüfung

Regelmäßige Schadstoffprüfung

Die Rohstoffe für unsere Matratzen werden in regelmäßigen Abständen von einer unabhängigen Prüfstelle nach schärfsten Richtlinien auf mögliche Schadstoffe untersucht. Schadstoff-Analysen für dieses Produkt.

Nachhaltige Produktion in Deutschland

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Diese hochwertigen Produkte werden in einer Traditions-Manufaktur in Deutschland hergestellt und helfen mit, Arbeit und Ertrag in Deutschland zu erhalten und unnötigen Transport-Tourismus zu vermeiden. Handwerkliches Können und Nachhaltigkeit gehen bei der Produktion Hand in Hand.