Fairtrade



Fairtrade - Das Siegel für Fairen Handel


Das Siegel für Fairen Handel Ein großes Anliegen von allnatura ist es, konsequent ökologische Produkte anzubieten. Auch die Herkunft der Rohstoffe und die Herstellungsbedingungen sind hierfür entscheidend.

Obwohl allnatura sehr darauf achtet, dass die Herstellung der Produkte in Deutschland oder der Europäischen Union stattfindet, kann es manchmal einfach nicht vermieden werden, Produkte von "weiter weg" zu beziehen. Eine Produktion außerhalb der Europäischen Union muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass die Herstellung unter miserablen und unmenschlichen Bedingungen stattfindet. Beispielsweise durch Maßnahmen von Fairtrade kann eine humane Produktion gesichert sowie Bauern und Arbeiter in den fern gelegenen Ländern unterstützt werden.


Was ist Fairtrade?

Fairtrade (auf deutsch "gerechter Handel") bezeichnet einen kontrollierten Handel, welcher durch Fair-Trade-Organisationen überwacht wird. Fairtrade-Mindestpreise ermöglichen für die Kleinbauern-Familien ein stabiles Einkommen und den Plantagenarbeitern menschenwürdige Arbeitsbedingungen und einen verbesserten Gesundheitsschutz.

An der Spitze steht die Dachorganisation "Fairtrade International", die sich aus 37 Mitgliedern (nationalen Fairtrade-Organisationen, Produzenten-Netzwerken und Marketing-Organisationen) - zusammensetzt. Die Einhaltung der von Fairtrade festgelegten Standards wird von einem unabhängigen, erfahrenen Zertifizierungs-Unternehmen überwacht.

Fairtrade bezieht sich in aller Regel auf Produkte, die aus Entwicklungs- und Schwellenländern stammen und umfasst Erzeugnisse aus der Landwirtschaft, dem traditionellen Handwerk und der Industrie. Ein Schwerpunkt liegt auf Nahrungsmitteln wie Kaffee, Schokolade und Reis, aber auch Baumwolle, Blumen und sogar Gold gibt es fairtrade-zertifiziert.

Fairtrade - die Entstehungs-Geschichte

Die Wurzeln von Fairtrade gehen in die 1940er Jahre zurück und basieren auf Wohltätigkeitsprojekten. Damals begannen in den USA die Organisationen "Ten Thousand Villages" und SERRV (heute STRRV International), den "Handel mit armen Gemeinden im Süden" zu betreiben, mit dem Ziel einer Einkommens-Verbessung für einzelne Produzentengruppen.

Der erste Fairtrade Shop wurde 1958 in den USA eröffnet. Allein in Deutschland gibt es mittlerweile über 800 Weltläden. Bis in die 1990er Jahre bildeten sich immer mehr europäische Fairhandelsorganisationen, welche das Ziel eines gerechten Handels verfolgten und sich für den Erhalt der freien Marktwirtschaft einsetzten. Hauptsächlich in den sechziger und siebziger Jahren setzten sich Organisationen dafür ein, dass Märkte für Produkte zugänglich gemacht werden, welche von Welthandels-Programmen abgeschottet und isoliert wurden.

Der Verkauf von Fairtrade Produkten erhielt zwar nach und nach immer mehr Zuwachs, ein bemerkenswerter Auftrieb war jedoch erst mit der Entstehung des ersten Fair-Trade-Siegels in den 1990er Jahren zu verzeichnen. In den darauffolgenden Jahren erhielt der Faire Handel weltweiten Aufschwung.

Was ist fair an Fairem Handel?

Fairtrade beschäftigt sich nicht nur mit der Bezahlung eines fairen Preises, wie oft vermutet wird. Fairtrade setzt an vielen verschiedenen Bereichen an. Jeder Bereich setzt den Grundgedanken der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern um. Wirkungsbereiche von Fairtrade sind der Umwelt- und Klimaschutz, Frauenrechte, Gesundheitsschutz, Kinder- und Erwachsenenbildung sowie die Bekämpfung von Kinder- und Zwangsarbeit. Arbeiter und Arbeiterinnen in Plantagengebieten, die in Fairtrade-Kooperativen sind, profitieren von deutlich besseren Arbeitsbedingungen und einer Gesundheitsversorgung. Ebenso verfügen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern über höhere und stabile Einkommen.

Fairtrade trägt dazu bei, dass Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit leben können und eine medizinische Grundversorgung für sie und deren Familie sichergestellt ist. Fairtrade hat das Ziel, die Bauern und Arbeitgeber zu stärken und das Ungleichgewicht im weltweiten Handel abzubauen.

Fairtrade bei allnatura

Fairtrade ist ein Siegel, welches die Herstellung und den Handel von Erzeugnissen unter fairen Bedingungen sichert. Doch nicht nur Fairtrade sichert soziale und faire Standards. Auch GOTS - Global Organic Textile Standard ist ein Siegel mit ebenso strengen Richtlinien, welches für einen gerechten Handel und faire Produktionsbedingungen steht.

Für allnatura bieten die strengen Richtlinien von GOTS die Möglichkeit, Rohstoffe und Produkte, welche nicht in Europa wachsen oder gefertigt werden, dennoch anbieten zu können. Aus diesem Grund freuen wir uns, Ihnen ein breites Sortiment anbieten zu können, welches trotz seiner fernen Herkunft der Firmenphilosophie von allnatura entspricht.

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