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Moderne Schmerztherapie



SchmerztablettenSchmerzmittel sind einerseits wirksame Helfer um Schmerzen zu lindern, jedoch haben sie auch allerhand Nebenwirkungen. Ein sorgfältiger Umgang mit ihnen ist deshalb besonders wichtig. Eine regelmäßige Einnahme über mehrere Wochen hinweg kann gravierende Auswirkungen haben. Es können Beschwerden wie Nierenleiden, Magen- und Leberschäden, chronische Kopfschmerzen oder in schlimmen Fällen sogar bösartige Tumore die Folge sein.


Rezeptfreie Schmerztabletten:


  • Acetylsalicylsäure (ASS):
    Hat vor allem eine entzündungshemmende, fiebersenkende und schmerzstillende Wirkung. Es können durch diesen Stoff Probleme im Magen-Darm Bereich auftreten. Des Weiteren macht ASS das Blut dünnflüssiger und verzögert für mehrere Tage die Blutgerinnung. Bei Kindern und Jugendlichen, die an Grippe oder Windpocken erkrankt sind, kann ASS das lebensgefährliche "Reye-Syndrom" (= akute Leberverfettung) hervorrufen.

  • Paracetamol:
    Wirkt fiebersenkend und schmerzstillend. Eine entzündungshemmende Wirkung ist bei Paracetamol jedoch nicht nachgewiesen. Bei der richtigen Dosierung ist dieses Schmerzmittel sehr gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen. Bei Überdosierung und dauerhaftem Gebrauch kann Paracetamol jedoch zu Schädigungen der Leber und Nieren kommen.


Rezeptpflichtige Schmerztabletten:


  • Ibuprofen:
    Ein Schmerzmittel, dass entzündungshemmend, schmerzstillend und fiebersenkend ist. Ibuprofen gehört zu den besser verträglichen Schmerzmittelnn und bietet vor allem bei rheumatischen Schmerzen und Regelschmerzen Vorteile gegenüber ASS und Paracetamol. Bei längerer Anwendung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Ibuprofen hat, wie auch die oben erwähnten Schmerzmittel, eine blutverdünnende Wirkung.

  • Diclofenac:
    Die Verträglichkeit und die Wirkung dieses Schmerzmittels sind ähnlich wie die bei Ibuprofen. Bei akuten Rückenschmerzen ist Diclofenac das Mittel der ersten Wahl, da es stärker entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt als die zuvor erwähnten Medikamente. Dosiert wird dieses Schmerzmittel jedoch wesentlich geringer.

  • Naproxen:
    Die Wirkung und Verträglichkeit dieses Schmerzmittels ist mit den oben genannten vergleichbar. Ein entscheidender Unterschied zu den anderen Schmerzmitteln ist, dass eine Tablette etwa 12 Stunden anhält. Aus diesem Grund eignet sich dieses Mittel besonders gut bei anhaltenden Schmerzen über Nacht.


Pflanzliche Schmerzmittel


  • Weidenrinde:
    Hat eine ähnliche Wirkung wie Aspirin, da Weidenrinde den Stoff "Salicin", eine natürliche Vorstufe des Aspirins enthält. Es weden Rindenpulver zur Zubereitung von Tee und Weidenrinden-Trockenextrakt mit standartisiertem Salicingehalt angeboten. Weidenrindenextrakt hat bei chronischen Rückenschmerzen und Arthrose eine sehr gute Wirkung und schlägt weniger auf den Magen als beispielsweise ASS. Als Nebenwirkungen können jedoch allergische Hautausschläge ausgelöst werden. Bei Kindern und Jugendlichen ist Vorsicht geboten, da die Gefahr eines "Reye-Syndroms" besteht.

  • Teufelskralle:
    Die Wurzel der Teufelskralle ist ein traditionelles Heilmittel aus Südafrika, das den Wirkstoff "Harpagosid" enthält. Es werden getrocknete Rindenstücke zur Zubereitung von Tee und Fertigarzneien auf der Basis von Extrakten angeboten. Verschiedene Extrakte der Teufelskralle haben eine schmerzlindernde Wirkung bei Arthrose und Rückenschmerzen. Das Mittel wirkt allerdings nicht sofort, sondern erst nach der Einnahme von mehreren Wochen.


Folgende Anweisungen sollten beim Gebrauch von Schmerzmitteln beachtet werden:


  • Koffein in Schmerzmitteln kann dazu verleiten, das Medikament länger als nötig einzunehmen.
  • Schmerzmittel in Eigenregie nie länger als drei bis maximal vier Tage einnehmen, da dies zu einer Abhängigkeit führen kann.
  • Schmerzmittel sollten immer mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Bei ASS und Diclofenac sind Brausetabletten empfehlenswert, da auf diese Weise der Wirkstoff nicht in konzentrierter Form an die Magenschleimhaut gelangt.

Quelle: Öko-Test Sonderheft "Nie mehr Rückenschmerzen" 04/2004

Foto oben rechts: Angie525A, „Licht und Schatten“
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Alle Bilder stammen aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de