allnatura Klartext Juni 2012 - Transporttourismus - ein vermeidbares Übel?



Verkehrschaos auf Kundenwunsch


Lastwägen verstopfen unsere Straßen, riesige Containerschiffe pendeln zwischen Asien und Europa hin und her und auch in der Luft tummeln sich Transportflugzeuge, um Waren vom einen Ende der Welt zum Kunden am anderen Ende zu bringen. Diese in unserer globalisierten Welt gängige Praxis schädigt das Klima und verbraucht Unmengen von endlichen Ressourcen. Ausschließlich Waren zu kaufen, die in der näheren Umgebung mit Rohstoffen aus der Region hergestellt sind, lässt sich wohl kaum umsetzen. Dies würde die mittlerweile gewohnte Produkt-Vielfalt stark begrenzen und den gewohnten Lebensstandard deutlich einschränken.


Gibt es gängigere Wege aus diesem Dilemma?


Wir von allnatura meinen: Ja, es gibt Möglichkeiten, als Hersteller, Händler und auch als Verbraucher etwas dagegen zu tun. Mit ein wenig Vernunft auf allen Seiten ließe sich dieser weltweite, globalisierte Transport-Wahnsinn durchaus auf ein vernünftigeres Maß beschränken. Sehen wir doch einmal genauer hin.


Wie kommt konventionelle Massenware zum Kunden?


Industrielle Massenware kommt heutzutage größtenteils aus Billiglohn-Ländern in Übersee, beispielsweise aus China. Die Ware wird in Container gepackt, die auf eine lange Seereise nach Europa gehen. Im Containerhafen angelangt, wird das Produkt auf Lastwägen verladen, in Zwischenlager transportiert, dort umverpackt und schließlich auf diverse Großhändler, Versender und Handelsketten verteilt. Dort stehen dann riesige Zentrallager, in denen das Produkt geduldig darauf wartet, bestellt zu werden. Schließlich geht es von dort endlich zum Kunden. Bei diesem weltweiten Transport von Waren werden riesige Mengen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.

Die umweltbelastende Transport-Logistik von industrieller Massenware und die direkte allnatura-Auslieferung im Vergleich


Lagerhaltung ist ein Umweg!


Der gerade Weg ist immer der kürzeste. Deshalb versuchen wir von allnatura, Umwege zu vermeiden - auch bei der Auslieferung. Wir führen beispielsweise nur ein kleines Lager, von dem aus hauptsächlich Teppich- und Stoffmuster, sowie Bettwäsche verschickt wird. Alles andere geht auf direktem Weg vom Lieferanten zum Kunden.


Sorgfältige Lieferantenauswahl kann Weichen stellen!


Die Fertigung unserer hochwertigen Produkte erfolgt in den allermeisten Fällen in Traditions-Manufakturen, die in Deutschland oder dem benachbarten europäischen Ausland beheimatet sind. So halten wir die Wege möglichst kurz und stellen nebenbei sicher, dass für die Arbeitskräfte ein gewisser sozialer Standard gewahrt bleibt.

Die Hersteller unserer Bettwaren beispielsweise fertigen ihre hochwertigen Produkte im Südschwarzwald. Vom Schwarzwald zu Ihnen nach Hause sind es zwar wahrscheinlich auch einige Kilometer, aber im Vergleich zu einer Import-Bettdecke beispielsweise aus China müssen allnatura-Steppwaren nur kurze Lieferwege zurücklegen.


Schon bei der Herstellung kurze Wege suchen!


Unsere Lieferanten bevorzugen Rohstoffe aus ihrer näheren Umgebung. Für unsere Möbel werden hauptsächlich heimische Hölzer verwendet, nur in Ausnahmefällen greifen unsere Möbelmanufakturen auf Holz aus Übersee zurück. Wir bevorzugen generell Rohmaterialien aus der Region, sofern sie bei uns überhaupt vorkommen. Dies ist natürlich nicht immer der Fall - Baumwolle, Kokospalmen oder Kautschukbäume beispielsweise wachsen leider nicht in Europa.


Was kann der Verbraucher selbst tun?


Auch Sie können durch Ihr Einkaufsverhalten viel dafür tun, den lästigen Transporttourismus einzudämmen. Überlegen Sie schon vor dem Kauf, ob es auch heimische Alternativen zu Importartikeln gibt. Kaufen Sie bevorzugt Produkte, die in Deutschland oder dem benachbarten Europa produziert werden. Wählen Sie Händler, die offen darstellen, woher ihre Produkte sind. Sie brauchen sich dabei nicht zu kasteien, schon kleine Verhaltensänderungen helfen - steter Tropfen höhlt den Stein.


Unser Fazit


Ganz vermeiden lassen sich Warentransporte in der heutigen Zeit natürlich nicht. Es gibt aber einige Möglichkeiten, den lästigen und umweltschädlichen Transport-Tourismus einzudämmen. Jeder verantwortungsbewusste Händler sollte sein Vorgehen kritisch prüfen und gangbare und ökologisch sinnvolle Lösungen zur Optimierung seiner Logistik finden.


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