Chiropraktik





Was ist Chiropraktik?


Die Chiropraktik beschäftigt sich mit der Diagnose, der Behandlung und der Vorbeugung von Beschwerden im Wirbelsäulenbereich, sowie im Bereich der Muskulatur. Dabei werden spezielle Handgriff-Techniken eingesetzt.
Der Begriff "Chiropraktik" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "mit der Hand behandeln".
Diese Heilmethode ist bereits vor über 2000 Jahren im antiken Griechenland und im alten Ägypten angewandt worden.
Neben Schul- und Zahnmedizin gilt die Chiropraktik als weltweit drittgrößter Heilberuf und nimmt eine entscheidende Rolle zwischen Neurologie, Orthopädie, Innerer Medizin und Rheumatologie ein.

Patienten mit Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule können somit auf natürlichem Wege geheilt werden.


Vorgehensweise der Chiropraktik


Vor Beginn der Therapie wird der Patient zunächst ausführlich befragt. Entscheidend hierbei sind die Krankengeschichte, die Art der Schmerzen, durch welche Bewegungen sie ausgelöst werden, die Intensität und wie lange die Schmerzen schon andauern. Wichtig sind hierbei auch frühere Operationen, Krankheiten, Medikamenten-Einnahmen und Arbeitsverhältnisse.
Nach dieser ausführlichen Befragung wird der Patient gründlich untersucht, gegebenenfalls werden Röntgenaufnahmen gemacht, um organische Erkrankungen auszuschließen und ein Behandlungskonzept zu erstellen.

Krankheitsverlauf der Wirbelsäule


Dem Chiropraktiker stehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:


  • Das Behandeln von Weichteilen wie Sehnen und Muskeln:
    Hierbei werden gezielt verschiedene Massagen und Dehnungen durchgeführt.
  • Die Manipulations-Behandlung:
    Diese Methode zählt zu den wichtigsten des Chiropraktikers. Es werden hierbei die Flächen der Gelenke vorsichtig zueinander bewegt, sodass die Gelenke nach der Entlastung wieder in ihre richtige Position rutschen können.
  • Beschwerden vorbeugen:
    Nach der Behandlung ist es entscheidend, neuen Beschwerden vorzubeugen. Hierzu ist ein Gespräch über die alltäglichen Belastungen, denen der Patient ausgesetzt ist, wichtig.
    In manchen Fällen empfiehlt der Chiropraktiker dann eine Änderung der Lebens-Gewohnheiten, wie beispielsweise ein spezielles Training.
  • Heimübungen für den Patienten:
    Es ist wichtig, dem Patienten nach der Behandlung beizubringen, eigenständig auf seinen Körper zu achten und durch spezielle Heimübungen neuen Beschwerden vorzubeugen.


Heilerfolge


Die Chiropraktik ist eine Behandlungsmethode mit geringen Risiken, wenn im Vorfeld organische Ursachen geklärt und ausgeschlossen wurden. Mit dieser Heilmethode können eine Vielzahl an verschiedenen Krankheiten und Beschwerden geheilt werden.


Durch die Chiropraktik lassen sich folgende Beschwerden lindern:


  • Rückenschmerzen, HWS-Syndrom, LWS-Syndrom
  • Schulter- und Schulterblattschmerzen
  • Hüftgelenkschmerzen
  • Skoliose
  • Knie- und Fußgelenkbeschwerden
  • Muskelbeschwerden
  • Ischias
  • Ausstrahlungsschmerzen in Armen und Beinen
  • Blockierungen von Wirbel-und Rippengelenken
  • Hexenschuss (Lumbago)
  • Hand- und Handgelenkbeschwerden
  • Tennisarm

  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Schwindel
  • Schleudertrauma
  • Karpaltunnelsyndrom (= Einengen eines Nervs in der Hand)
  • Pseudoangina pectoris (= Schmerzen in der Herzgegend, ohne dass eine Erkrankung festgestellt werden kann)
  • Kiefergelenkbeschwerden
  • Tinnitus
  • Verbesserung bei Herz-Kreislaufbeschwerden, z.B. Rheuma


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