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Sicher und entspannt einkaufen
Unser Bettenfachgeschäft ist bald wieder für Sie geöffnet

Bald ist es soweit - unser Bettenfachgeschäft und der Schnäppchen-Abholmarkt in Heubach sind ab dem 28. Mai wieder geöffnet. Wir haben einiges getan, damit Sie trotz "Corona" sicher und entspannt bei uns einkaufen können.

Da wir leider überhaupt nicht einschätzen können, ob Wartezeiten entstehen und wie lange Sie gegebenenfalls warten müssen, bitten wir Sie, etwas Zeit für Ihren Einkauf mitzubringen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Unsere Storemanagerin erklärt uns alle getroffenen Maßnahmen ausführlich im Interview und erzählt, wie es ihr und ihrem Verkaufsteam ohne Sie, unsere Kunden, ergangen ist.

Freust Du Dich schon auf die Wiedereröffnung?

Antwort: Es war schon sehr still im Fachgeschäft. Meine Kolleginnen und ich freuen uns riesig, dass wir unsere Kunden bald wieder im Bettenfachgeschäft persönlich beraten können. Schade nur, dass unsere Spielecke geschlossen bleiben muss und keine Kinderbetreuung angeboten werden kann.

Haben wir ein Hygiene-Konzept, damit unsere Kunden auch in Corona-Zeiten sicher und entspannt einkaufen können?

Antwort: Ja, wir haben ein umfassendes Hygienekonzept. Wie überall im Einzelhandel müssen Kunden und Mitarbeiter auch bei uns einen Mund-Nase-Schutz tragen. Wenn jemand seine Maske vergessen hat, ist das nicht schlimm. Er kann bei uns textile, waschbare "Alltagsmasken" für 5 € kaufen - genäht in Deutschland bei unseren Partnermanufakturen. Wir haben Desinfektionsmittel-Spender zur Hände-Desinfektion aufgestellt. Auf Wunsch bekommen unsere Kunden Handschuhe von uns. Gekennzeichnete Laufwege verhindern, dass es ein Durcheinander gibt und sorgen dafür, dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Am Empfang sorgt eine Plexiglas-Scheibe für Schutz - sowohl für unsere Kunden als auch für die Kolleginnen.

Matratze und Kissen werden mit einem Baumwolltuch abgedeckt Matratze und Kissen werden mit einem Baumwolltuch abgedeckt
Eine Plexiglas-Scheibe schützt beim Bezahlen Eine Plexiglas-Scheibe schützt beim Bezahlen

Schlafberatung heißt ja auch ausprobieren und probeliegen. Ist dies zurzeit  bedenkenlos möglich?

Antwort: Ja, das Probeliegen auf unseren Matratzen ist selbstverständlich möglich. Das gehört zur individuellen Matratzenberatung einfach dazu. Wir haben Baumwolltücher vorbereitet, die über das Bett gelegt werden und das Kissen und zur Hälfte auch die Matratze abdecken. Die Kunden nehmen ihr Tuch dann nach dem Probeliegen einfach zur nächsten Matratze mit. Nach der Beratung wandert das Tuch dann in die Wäsche.

Gibt es eigentlich eine Höchstgrenze an Kunden, die in das Geschäft dürfen? Wie ist das geregelt?

Antwort: Damit es kein Gedränge gibt, ist der Zugang auf 40 Personen beschränkt. Jeder Besucher erhält ein laminiertes "Einlass-Kärtchen", das nach der Rückgabe desinfiziert wird. Leider können wir noch gar nicht einschätzen, wie lange die Wartezeiten sein werden. Es wäre also schön, wenn unsere Kunden ein wenig Zeit und Geduld zur Beratung mitbringen.

Besonnen durch die Krise
Interessante Einblicke im Interview mit der Geschäftsleitung

Die Corona-Maßnahmen wirbeln unser aller Alltag ganz schön durcheinander. Auch die Unternehmen sind hier ganz schön gefordert und müssen individuelle und kreative Lösungswege für sich und für die Mitarbeiter finden.

Wir möchten Ihnen zeigen, wie allnatura mit dieser außergewöhnlichen Situation umgeht. Geschäftsführer Felix Olle und kaufmännischer Leiter Marco Scheid erlauben uns einen interessanten Blick hinter die Kulissen.

Geschäftsführer Felix Olle und kaufmännischer Leiter Marco Scheid

Felix und Marco, ihr habt ja sehr schnell Maßnahmen ergriffen, um die Mitarbeiter und damit auch das Unternehmen zu schützen. Was wurde getan?

Marco:
Wir haben uns bereits Anfang Februar mit dieser Situation auseinandergesetzt und damit sehr zeitnahe einen Pandemieplan erstellt. Bereits Mitte Februar wurden klare Hygieneregeln aufgestellt. Diese haben wir per Rundschreiben und Hinweisschilder kommuniziert und unsere Mitarbeiter zu diesem Thema zeitnahe sensibilisiert. Die Kollegen wurde regelmäßig informiert, was zu tun ist, wenn Symptome auftreten und wie die Verhaltensregeln sind. Ebenso wurden sehr frühzeitig interne Besprechungen und Meetings abgesagt.

Bereits lange vor den Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben wir für die komplette Belegschaft ein Arbeiten von zu Hause vorbereitet und ebenso unsere Mitarbeiter darüber informiert, dass dieses Szenario eintreten kann. Das Personal wurde in diesem Zuge auch hinsichtlich eines datenschutzkonformen Arbeitens von zu Hause aus geschult und bestmöglich informiert. Dies gehört zu einem sicheren Arbeiten einfach dazu.

Ab dem 12.03. wurden die Abteilungen in zwei unterschiedliche Teams eingeteilt, welche quasi im Schichtbetrieb gearbeitet haben. Eine Vielzahl an Personen arbeiteten bereits zu diesem Zeitpunkt ausschließlich über den Home-Office-Arbeitsplatz. Damit trafen wir rechtzeitig Vorkehrungen einer möglichen Infektion.

Wir haben uns dann am 16.03. entschlossen, unseren Store in Heubach (bereits vor einer angeordneten Schließung) zu schließen und damit unsere Mitarbeiter nicht in Gefahr zu bringen. Ab dem 20.03. gingen dann rund 95% unserer Mitarbeiter komplett ins Home-Office. Lediglich eine kleine Anzahl an Personen (welche für den Betrieb unbedingt notwendig waren), arbeiteten weiterhin vor Ort.


Als Händler ist allnatura ja auch abhängig von den Partnermanufakturen und den Logistik-Dienstleistern. Wie wurde sichergestellt, dass die Lieferketten funktionieren? Haben wir da überhaupt Einfluss?

Marco:
All unsere Lieferanten und Dienstleister wurden angeschrieben. Wir haben nachgefragt, ob unsere Partner bereits einen Notfallplan erarbeitet haben, um sicherzustellen, dass sich auch jeder mit diesem Thema auseinandersetzt und nicht überrascht wird.

Felix:
Bedingt haben wir schon Einfluss. Es zahlt sich mal wieder aus, dass allnatura auf Lieferanten in Deutschland und Europa setzt und wir zu unseren Partnern langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen pflegen. Wie Marco schon sagte, haben wir rechtzeitig Kontakt aufgenommen und gemeinsam eine Strategie festgelegt. Eine langfristige Einkaufsplanung gibt es bei allnatura sowieso.
Wir haben unseren Partner-Manufakturen auch finanzielle Unterstützung angeboten, sollte es zu einer Schieflage kommen. Gemeinsam mit manchen Lieferanten haben wir auf die Produktion von Mund-Nase-Masken umgestellt, damit Arbeitsplätze gesichert werden bzw. keine Kurzarbeit angemeldet werden musste.


Wie haben es die Kollegen aufgenommen, dass sie recht plötzlich - von einer Woche zur anderen - ins Home-Office geschickt wurden?

Felix:
Einige Mitarbeiter hatten schon einen Home-Office-Arbeitsplatz und sind die Arbeit von zu Hause aus daher gewohnt. Die restliche Belegschaft hat sehr positiv reagiert. Alle haben an einem Strang gezogen und waren sehr zuverlässig und diszipliniert. Die Mitarbeiter haben sich gegenseitig unterstützt und schnell die privaten Umstände an die neue, schwierige Corona-Situation angepasst, sodass die Arbeit und die Kollegen nicht darunter gelitten haben.


Von jetzt auf nachher um die 50 Home-Office-Arbeitsplätze zu schaffen, ist bestimmt nicht einfach?

Marco:
Unser großer Vorteil war hierbei definitiv, dass wir uns schon lange im Vorfeld mit dieser Situation auseinander gesetzt haben. Wir waren daher auf diese Situation sehr gut vorbereitet und hatten schon Wochen im Vorfeld auch die Belegschaft auf ein solch mögliches Szenario darauf vorbereitet. Es folgten hier Informationsschreiben über die eigenständige Einrichtung des Arbeitsplatzes durch eine von uns erstellte Notfall-DVD, ebenso erfolgten Tipps und Hinweise wie man von zu Hause aus arbeitet und sich strukturiert. Selbstredend war uns das Thema Datenschutz auch hierbei sehr wichtig - die Mitarbeiter wurden auch zu diesem Thema bereits vorab informiert und es wurden Arbeitsanweisungen verabschiedet. Neben diesen Maßnahmen war es ebenso ein Vorteil, dass bereits viele Kolleginnen und Kollegen einen festen Home-Office-Arbeitsplatz hatten. Daher haben unsere Mitarbeiter diese Hürde extrem gut gemeistert und alles lief perfekt ab.


Felix, du warst ja fast täglich im Büro. Was für ein Gefühl war es für Dich, in ein fast leeres Bürogebäude zu kommen?

Felix:
Natürlich ein sehr komisches und befremdliches Gefühl. Jedoch sehe ich das auch positiv, weil wir in der glücklichen Lage sind, unsere Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen und somit zu schützen. Soziale Kontakte und das Zwischenmenschliche an der Kaffeemaschine oder in der Mittagspause haben natürlich gefehlt. Der Mensch sehnt sich nun mal nach Gesellschaft und wir in der Firma pflegen das Wir-Gefühl, das in dieser Situation eben etwas fehlt.


Regelmäßige Informationen zur aktuellen Lage bei allnatura, digitale Yogastunden, eine großzügige Prämienzahlung, kostenlose Masken für die Mitarbeiter - alles nicht selbstverständlich. Warum waren euch diese Dinge so wichtig?

Marco:
Es gibt glaube ich nichts Schlimmeres, als in einer solchen Situation in der Ungewissheit zu leben. Man wird tagtäglich mit negativen Nachrichten konfrontiert, bekommt im privaten Umfeld mit, dass Personen in Kurzarbeit geraten und es baut sich eine Unsicherheit und vielleicht auch Ängste auf. Für uns war Transparenz und eine ehrliche Kommunikation schon immer sehr wichtig. In solchen Situationen ist das aber das A und O. Unsere Mitarbeiter wurden nicht alleine gelassen, sondern ständig informiert, wie die Lage bei unseren Lieferanten und Logistikpartnern, aber auch wie die wirtschaftliche Lage von allnatura ist. Unsere Mitarbeiter konnten sich demnach auf das Wesentliche fokussieren und mussten sich nicht über andere Dinge eventuell Sorgen machen.

Mit der Sonderzahlung im April wollten wir eine Kompensation für Ausgaben im Bereich Home-Schooling-Ausrüstung, Unterhaltungsgeräte für Kinder und Enkel, Kurzarbeitergeld für Familienangehörige etc. schaffen. Wir haben jedoch unsere Mitarbeiter auch darauf hingewiesen, dass man mit dieser Zahlung natürlich auch wohltätige Zwecke unterstützen oder die regionalen Firmen durch Gutscheinkäufe stärken kann.

Damit unsere Mitarbeiter auch zu Hause weiterhin fit bleiben und auch etwas Abwechslung in den tristen Alltag kommt, haben wir kurzer Hand in Kooperation mit unserer Yoga-Lehrerin ein paar Videos für zu Hause erstellt und diese den Kollegen zum Nachmachen zur Verfügung gestellt.

Ebenso war die Verteilung von kostenlosen Mund-Nasen-Masken an unsere Mitarbeiter für uns selbstverständlich. Diese wurden durch einige unserer Partnermanufakturen für uns produziert.

Diese Dinge waren uns wichtig, da uns das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Mitarbeiter an oberster Stelle liegt. Und ich denke, wir konnten hier durch diese Maßnahmen auch untermauern, dass es bei allnatura nicht nur leere Floskeln sind, sondern gelebte Praxis. Wir wollten keinen zu Hause im Ungewissen lassen und deshalb war uns die Kommunikation extrem wichtig. Dies haben unsere Mitarbeiter auch durch anonyme Bewertungen auf kununu.com durch äußerst positive Feedbacks attestiert.


Langsam zurück zur Normalität - wie wird das bei allnatura umgesetzt?

Marco:
Wir werden weiterhin wie bereits im Vorfeld der Pandemie vorgehen. Langsam, vorsichtig und mit Weitsicht. Aktuell arbeiten weiterhin sehr viele unserer Mitarbeiter im Home-Office. In allen Abteilungen sind wir wieder zum Schichtmodell zurückgekehrt.

Ebenso gibt es keine Besprechungen mit mehr als 3 Personen, klare Verhaltensregeln sowie eine Maskenpflicht beim Verlassen des Arbeitsplatzes. Alle Mitarbeiter haben neben Mund-Nasen-Masken Desinfektionstücher erhalten. Zudem haben wir ausreichend Desinfektionsmittel eingekauft um auch weiterhin eine bestmögliche Handhygiene gewährleisten zu können.

Wir müssen weiterhin achtsam und verantwortungsvoll miteinander umgehen. Dann dürften wir auch im Arbeitsalltag bei allnatura Schritt für Schritt wieder etwas mehr Normalität erfahren.

Obwohl wir bereits vor Wochen unseren Store hätten öffnen können, werden wir dies erst Ende Mai tun. Wie wir dort ein sicheres und dennoch entspanntes Einkaufserlebnis ermöglichen, hat ja unsere Storemanagerin, die für das Bettenfachgeschäft zuständig ist, schon ausführlich erklärt.

Felix und Marco, vielen Dank für das Gespräch!

lädt

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