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Schadstoff-Informationen:
PAK ist Sammelbezeichnung für ringförmige Kohlenwasserstoff- Verbindungen, die aus mehreren miteinander verbundenen Benzolringen bestehen. Weitere Synonyme sind Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAH (polycycling aromatic hydrocarbons).
PAK entstehen durch die unvollständige Verbrennung unter Sauerstoffmangel von organischem Material. Man findet sie in Teer, Erdöl und Kohle. Des Weiteren sind sie Bestandteil der Emissionen vieler industrieller Prozesse und des KFZ-Verkehrs. Dabei kommen sie in großen Mengen im Ruß vor.
Vorkommen
- Bauprodukte, die Steinkohleteer, Steinkohlepech und teerhaltiges Bitumen enthalten. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur Einführung der Teerölverbotsverodnung im Jahre 1991 kamen teer- und bitumenhaltige Produkte zur Verklebung von Parkett, Holzpflaster, PVC-Platten u. a. zum Einsatz.
- Gussasphalt als Bodenbelag
- Karbolineum (auch Carbolineum) als Holzschutzmittel, z. B. in den ehemals sehr begehrten Bahnschwellen, die häufig als Garteneinfassungen oder für Freisitze verwendet wurden.
- Zigarettenrauch
- Außerdem kommen PAK auch in Gemüse (Kontamination über die Luft) und in geräucherten, gegrillten und gebratenen Fleischprodukten vor.
Gesundheitsgefahren
- Zahlreiche PAK sind nachweislich krebserzeugend
- Immuntoxisch (giftig für das Immunsystem)
- Lebertoxisch (Leber schädigend)
- Mutagen (Erbgut verändernd)
- Schleimhaut reizend
Besonders gefährdet sind am Boden spielende Kinder, die über den Hausstaub PAK-belastete Partikel aufnehmen.
Bei den oben angesprochenen Bahnschwellen besteht eine weitere Gefahr durch die bei direktem Hautkontakt über die Haut aufgenommenen gesundheitsschädigenden Stoffe. Die PAK reichern sich im Körper an und es kann zu Nieren- und Nervenschäden, aber auch zu chronischen Atemwegserkrankungen kommen. |
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