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Schadstoff-Informationen:
PVC (Abkürzung für Polyvinylchlorid) ist einer der am meisten verwendeten Kunststoffe. PVC ist witterungsbeständig, schwer entflammbar, resistent gegen Chemikalien und korrosionsbeständig. Es ist ein schlechter Wärmeleiter, weist im Vergleich zu Stahl und mineralischen Baustoffen ein geringes Gewicht auf und lässt sich leicht verarbeiten. Man unterscheidet zwischen Weich-PVC und Hart-PVC.
Vorkommen
Die Einsatzmöglichkeiten für PVC sind vielfältig.
- Im Hochbau als Fenster, Rollläden, Fußbodenbeläge, Tapeten, Kabel, Dachdichtungsbahnen
- Im Tiefbau für Rohre und Kabel
- Als Verpackungsmaterial
- Kraftfahrzeuge, Möbel, Anlagen, Apparate, Konsumartikel, Medizin
Gesundheitsgefahren
Durch die Herstellung, Verarbeitung, Verwendung und Entsorgung von PVC ergeben sich zahlreiche gesundheitliche und ökologische Gefährdungen.
- Freisetzung von krebserzeugendem Vinylchlorid
- Freisetzung von zugesetzten Weichmachern und Flammschutzmitteln, z. B. aus Bodenbelägen
- Schädliche Emissionen bei der Entsorgung
- Freisetzung von als krebserzeugend eingestuften Dioxinen und Furanen bei Erhitzung oder im Brandfall
- Gesundheitsgefährdung durch Zusatzstoffe wie Schwermetalle, z. B in den zugesetzten Stabilisatoren und Farben
- Freisetzung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) aus der Vielzahl der möglichen PVC-Zusatzstoffe kann u. a. zum sogenannten Sick-Building-Syndrom mit trockenen Schleimhäuten führen.
Siehe auch Gesundheitsgefahren der jeweilig aufgeführten Stoffe.
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