Das HWS-Syndrom ist ein Sammelbegriff für Beschwerden, die von der Halswirbelsäule ausgehen und
die den Halswirbelbereich betreffen.
Es gibt zwei Arten des HWS-Syndroms:
1. Akutes HWS-Syndrom: Es überwiegen Ursachen, die meist durch Verletzungen von Muskel-und Bänderstrukturen verursacht werden.
2. Chronisches HWS-Syndrom: Dieses ist hauptsächlich die Folge von Irritationen und Störungen der Bandscheiben oder der Zwischenwirbelgelenke.
Häufigste Ursache hierfür sind von der Halswirbelsäule ausgehende Störungen, die den Bereich der gelenkigen
Wirbelverbindungen betreffen. Nackenschmerzen sind die Folge. Die Muskulatur ist in diesem Fall meist verhärtet und die Beweglichkeit des Kopfes ist stark eingeschränkt.
Die Halswirbelsäule:
Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Wirbeln, welche im Gegensatz zu den Lendenwirbeln sehr klein sind.
Sie sind dennoch stark genug, um das Gewicht des Kopfes zu tragen.
In der Fachsprache wird der erste Halswirbel "Atlas" genannt: Er besitzt keinen massiven Wirbelkörper, sondern besteht nur aus einem knöchernen Ring. Der Schädelknochen ist durch die ersten Halswirbel mit
der ganzen Wirbelsäule verbunden.
Der Kopf erhält seine Beweglichkeit aus der äußerst gelenkigen
Verbindung des "Atlas" mit dem zweiten Wirbelknochen, dem "Axis", welcher gleich aufgebaut ist wie die anderen Wirbel. Jedoch hat der "Axis" eine Besonderheit. An seiner vorderen Kante besitzt er einen
Knochenvorsprung nach oben, der sich exakt der Innenseite des knöchernen Bogens des ersten Halswirbels anpasst. Auf diesem Wege sind Drehbewegungen des Kopfes möglich.
Wirbelsäulenbedingte Schmerzursachen:
Degenerative Veränderungen:
Bandscheiben-Veränderungen
ligamentäre Insuffizienz (= Funktions-Störungen von Haltebändern)
Das HWS-Syndrom wird häufig auch als "Nacken-Schulter-Arm-Syndrom" bezeichnet,
da sich die meisten Verletzungen in diesem Bereich abspielen.
Die Höhe der Störung spielt hierbei eine entscheidende Rolle.
Die verschiedenen HWS-Syndrome:
1. Oberes HWS-Syndrom:
Merkmale hierfür sind Nackenschmerzen mit einer Schmerzausstrahlung, die sich über den Kopf ausbreitet,
da sich die Störungen überwiegend auf die Nervenwurzel des zweiten Halswirbels konzentrieren. Man spricht
von einem wirbelsäulenbedingten Kopfschmerz.
2. Mittleres HWS-Syndrom:
Hierfür typische Schmerzen treten in den Bereichen der 3., 4. und 5. Halswirbel auf und strahlen in die
Schulterblätter und sogar bis über die Schultern aus. Es können Lähmungen im Bereich der
Schulterblatt-Muskulatur auftreten.
3. Unteres HWS-Syndrom:
Es können Beschwerden bis in den kleinen Finger ausgestrahlt werden, da die Nervenwurzeln des 6. und 7.
Halswirbels und des 1. Brustwirbels betroffen sind.
Hilfe durch alternative Heilmethoden
Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Heilmethoden, die Ihnen helfen können:
Gerade beim Liegen ist es wichtig die Wirbelsäule zu entlasten. Hier werden oft schwerwiegende Fehler gemacht,
die zu verschlimmerten Schmerzen führen können.
Eine zu harte Matratze lässt den Körper nicht richtig einsinken, da der Gegendruck der Matratze zu stark ist.
Dies führt zu Nackenverspannungen.
Eine zu weiche Matratze lässt die Wirbelsäule durchhängen und führt so ebenfalls vermehrt zu Schmerzen. Sehen Sie hier, was Sie beim Matratzenkauf beachten sollten:
Falsches und richtiges Liegen
falsch:
Die Matratze ist zu hart, die Wirbelsäule wird geknickt und es kommt zu Rückenschmerzen.
falsch:
Die Matratze ist zu weich, die Wirbelsäule hängt durch und wird geknickt. Auch in diesem Fall kommt es zu Rückenschmerzen.
richtig:
Matratze mit variablem Härtegrad und hoher Punktelastizität, die Wirbelsäule ist in einer geraden und entspannten Position und man kann schmerzfrei schlafen.
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